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Führungskräfte leiden unter "Perspektivblindheit" im Informationsfluss

Viele Führungskräfte erleben eine gefilterte Version der Realität, da Informationen durch organisationale Ebenen geformt werden, bevor sie sie erreichen – ein Phänomen namens "Perspektivblindheit".

15. August 2026
Führungskräfte leiden unter "Perspektivblindheit" im Informationsfluss

Führungskräfte kämpfen häufig mit "Perspektivblindheit", einem Phänomen, bei dem Informationen, die durch verschiedene organisationale Ebenen gesammelt und verarbeitet werden, ein verzerrtes Bild der Realität erzeugen. Dies kann zu schlechten Entscheidungen führen, wie dem Verlust eines wichtigen Geschäfts, weil entscheidende Warnsignale übersehen wurden.

Das Problem entsteht, wenn Informationen mehrere Personen und Teams durchlaufen, bevor sie die oberste Führungsebene erreichen. Jede Ebene filtert und modifiziert die Botschaft, oft unabsichtlich, während sie versucht, ihren eigenen Wert zu beweisen oder den Erwartungen der Führung zu entsprechen. Marshall Goldsmith beschreibt dies als "zu viel Wert hinzufügen".

Cornelia Choe, Mitautorin von "The Panoramic Leader", bezeichnet dies als "Perspektivblindheit", bei der eine Führungskraft nur ihren Teil der Karte sieht. Choe betont, dass echtes Verständnis die Integration verteilter Perspektiven und den Aufbau vertrauensvoller Beziehungen erfordert.

Die Lösung liegt nicht im Konsumieren weiterer Daten, sondern in der Förderung besserer Beziehungen. Führungskräfte müssen Verbindungen identifizieren und pflegen, die ehrliches Feedback liefern und potenzielle Probleme aufzeigen. Diese Beziehungen, wie z. B. "Verbündete", fungieren als Intelligenzsysteme für die Führung und helfen, blinde Flecken zu schließen und fundierte Entscheidungen zu treffen.

Originalquelle: fastcompany.com