Pokémon Go-Slogan auch zehn Jahre später noch präsent
Die Bemerkung aus dem Wahlkampf 2016 ist zu einem festen Bestandteil der US-Internetkultur geworden.

Zehn Jahre ist es her, dass Hillary Clinton während einer Wahlkampfveranstaltung in Virginia den mittlerweile berüchtigten Satz "Pokémon Go to the polls" äußerte. Was damals als Versuch gedacht war, junge Wähler anzusprechen, entwickelte sich zu einem ironischen Internet-Phänomen, das auch heute noch jeden Wahltag in den sozialen Medien zitiert wird.
In der Zwischenzeit hat sich die Technologiebranche grundlegend gewandelt. Die Entwicklung von Software wird heute maßgeblich durch KI geprägt, und auch das Schicksal der Marke Pokémon Go ist durch Eigentümerwechsel und marktstrategische Neuausrichtungen gekennzeichnet. Die politische Kommunikation findet heute auf einer deutlich komplexeren digitalen Infrastruktur statt als noch 2016.
Analysten sehen in der Langlebigkeit des Memes ein Zeichen für das angespannte Verhältnis zwischen traditioneller Politik und der digitalen Kultur. Der Satz bleibt ein Symbol für eine Ära, in der soziale Medien begannen, die Dynamik von Wahlkämpfen in den USA maßgeblich zu bestimmen.