LEGO: Patent für verbessertes Noppen-Stecksystem im Jahr 1958
LEGO GmbH meldete am 28. Januar 1958 ein Patent für ein verbessertes Bauelement an. Das neue System mit Noppen und Röhren verbesserte die Stabilität und Klemmkraft der Steine erheblich.

LEGO GmbH reichte am 28. Januar 1958 eine Patentanmeldung für ein "Spielzeug-Bauelement" ein. Diese Anmeldung beschrieb ein neues Design mit internen Röhren, das die Stabilitätsprobleme früherer Hohlstein-Konstruktionen löste und die Klemmkraft der Steine deutlich verbesserte.
Die Entwicklung entstand als Reaktion auf Marktfeedback, das darauf hinwies, dass hohle LEGO-Steine zu instabilen Konstruktionen führten. Godtfred Kirk Christiansen entwickelte eine Lösung, indem er Röhren im Inneren der Steine einführte. In Kombination mit den externen Noppen erzeugten diese Röhren eine stärkere "Klemmkraft", die den Bau komplexerer und stabilerer Modelle ermöglichte.
Das Design, das das Noppen- und Röhrenprinzip aufweist, wurde nur wenige Tage nach der Skizzierung des Konzepts durch Christiansen und Axel Thomsen patentiert. Die Patentanmeldung war ein entscheidender Schritt zum Schutz des Produkts und zur Sicherung der Zukunft des "LEGO System in Play".
Nach der Patenterteilung erschienen die verbesserten Steine mit Noppen und Röhren kurz darauf auf der Außenseite neuer LEGO-Sets. Diese Innovation war grundlegend für die Weiterentwicklung des LEGO-Systems und ermöglichte endlose Kombinationsmöglichkeiten mit verbesserter struktureller Integrität.