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Verbraucher

LEGO System in Play revolutionierte die Spielzeugindustrie

LEGO führte in den 1950er Jahren das „System in Play“ ein, das auf Kompatibilität und kreativer Entfaltung basierte.

17. Juni 2026
LEGO System in Play revolutionierte die Spielzeugindustrie

Der dänische Spielzeughersteller LEGO hat die Spielzeugindustrie in den 1950er Jahren mit der Einführung des „System in Play“-Konzepts revolutioniert. Die Kernidee war die Schaffung eines einheitlichen Systems, bei dem alle Steine und Bauteile zusammenpassen und somit grenzenlose Bau-Möglichkeiten bieten.

Das Konzept entstand aus Gesprächen, die Godtfred Kirk Christiansen, damaliger Besitzer von LEGO, im Jahr 1954 führte. Er erkannte die Chance, die in den Kunststoffsteinen von LEGO steckte, um ein kohärentes Spielerlebnis zu schaffen, das die Fantasie und Kreativität von Kindern anregte, nachdem ihm die mangelnde Systematik in der Spielzeugbranche aufgefallen war.

Das „System in Play“ wurde 1955 offiziell mit der „Town Plan“-Serie eingeführt. Diese Serie ermöglichte den Bau realistischer Stadtlandschaften und traf den Nerv der Zeit angesichts zunehmenden Verkehrs und der Notwendigkeit der Verkehrserziehung. Die Hauptprinzipien des Systems waren universelle Kompatibilität, Vielseitigkeit und Langlebigkeit.

Dieses System, zusammen mit dem 1958 eingeführten Röhren-Noppen-Verbindungssystem, wurde zum Fundament der Marke LEGO. Die Entscheidung im Jahr 1960, die Produktion von Holzspielzeug einzustellen und sich voll und ganz auf das LEGO Stein System zu konzentrieren, legte den Grundstein für den weltweiten Erfolg des Unternehmens.

Originalquelle: lego.com