Lenskart verzeichnet im ersten Quartal deutlichen Gewinnanstieg
Der Brillenhändler Lenskart steigerte seinen Umsatz im ersten Quartal (GJ 26-27) um 34 % und seinen Nettogewinn um 182 %. Das Unternehmen konzentriert sich nun darauf, Expansion und Rentabilität auszubalancieren.

Der Brillenhändler Lenskart tritt in eine neue Wachstumsphase ein und meldete im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2026-27 eine deutliche Gewinnsteigerung. Das Unternehmen verzeichnete ein Umsatzwachstum von 34 % gegenüber dem Vorjahr und einen Anstieg des Nettogewinns um 182 % auf 228 Crore Rupien. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stieg um 61 %, wobei die Produktmargen erstmals über 70 % lagen.
Indien, Lenskarts Kernmarkt, verzeichnete ein Umsatzwachstum von 30,7 %, während der Same-Store-Sales um 18,3 % zunahm. Das internationale Geschäft verzeichnete ein noch stärkeres Wachstum mit einem Umsatzanstieg von 38 %. Diese Leistung deutet darauf hin, dass die früheren Investitionen des Unternehmens in Filialen, Produktion, Technologie und Akquisitionen beginnen, erhebliche Erträge zu generieren.
Lenskart bedient die wachsende Nachfrage sowohl im Niedrigpreis- als auch im Premiumsegment. Das Unternehmen hat ein Angebot für 500 Rupien ("Hustlr Plus") eingeführt, um neue Kunden zu gewinnen, und stärkt gleichzeitig seine Premiummarken wie John Jacobs und Meller, um bestehende Kunden zu ermutigen, ihre Einkäufe aufzuwerten.
Das internationale Geschäft, das bisher eher eine Herausforderung darstellte, entwickelt sich zu einer Wachstumsmotor. Der Umsatz stieg um 38 %, und die Rentabilität pro Filiale verbesserte sich, ohne dass die Zahl der neuen Geschäfte aggressiv erhöht wurde. Lenskart wendet ein in Indien verfeinertes Modell an, das sich auf die Verbesserung der Filialproduktivität und die Integration der Lieferkette konzentriert, bevor die Expansion beschleunigt wird.
Lenskarts nächste Herausforderung besteht darin, sein Betriebsmodell zu skalieren, ohne die Kundenerfahrung oder die Rentabilität der Filialen zu beeinträchtigen. Das Unternehmen investiert in KI, Fernoptometrie und eine verstärkte Eigenproduktion, um die Kontrolle über die Lieferkette zu verbessern und die Kosten zu optimieren. Der Erfolg in dieser Phase wird seine Fähigkeit bestimmen, sein umfangreiches Netzwerk noch produktiver zu gestalten.