Les Grands Chais de France modernisiert seine Lieferkette mit Körber
Der französische Weinproduzent Les Grands Chais de France (LGCF) führt Körbers Lagerverwaltungs- und Steuerungssysteme an 14 Logistikstandorten ein. Ziel ist die Steigerung von Leistung und Zuverlässigkeit der Lieferkette.

Les Grands Chais de France (LGCF), der größte Wein exporter Frankreichs, modernisiert sein landesweites Lieferkettennetzwerk durch die Implementierung des Warehouse Management Systems (WMS) von Körber an allen 14 seiner Logistikstandorte. Das Projekt umfasst auch die Einführung eines Warehouse Control Systems (WCS) für die automatisierten Standorte in Petersbach und Landiras. LGCF plant zudem, sprachgesteuerte Arbeitsabläufe und Gamification-Lösungen im Rahmen dieser umfassenden Modernisierungsbemühungen zu integrieren.
Der globale Weinexporteur, der weltweit an fünfter Stelle beim Weinexport steht, strebt nach signifikanten Leistungssteigerungen, verbesserter Widerstandsfähigkeit und erhöhter Zuverlässigkeit in seiner Lieferkette. Diese groß angelegte Transformation adressiert auch die Einschränkungen der bisherigen Software von LGCF, die wenig Raum für Weiterentwicklung bot. Körbers Lösungen sollen die Lagerabläufe optimieren und kontinuierlichen Support für das Lieferkettenmanagement bieten.
Körber wurde aufgrund seiner umfassenden Expertise und seines breiten Angebots an Lieferkettenlösungen für den Einzelhandel ausgewählt. "Der Handel war in den letzten drei Jahren unvorhersehbar, dennoch bleiben die Kundenerwartungen und der Leistungsdruck hoch", sagte Ottavio Rivelli, SVP Sales & Operations Software South Europe bei Körber Business Area Supply Chain. "Unternehmen benötigen Technologien, die Agilität und Flexibilität bieten, um sich marktorientiert anzupassen und zu reagieren." Körber soll die Leistung des nationalen Lieferkettennetzwerks von LGCF beschleunigen.
Eric Marseglia, Head of Industrial IT & Logistics bei LGCF, betonte die strategische Bedeutung der Partnerschaft. "Wir erwarten einen sorgfältig geplanten Übergang ohne Unterbrechung für unser Geschäft und streben den Aufbau einer starken langfristigen Partnerschaft für strategische Entscheidungen an", erklärte Marseglia. Die integrierten Arbeitsabläufe sollen die Kontinuität in der Produktionskette und eine 24/7-Systemverfügbarkeit gewährleisten.
Das Projekt soll im Juni 2024 mit der Installation an vier Standorten beginnen. Die restlichen zehn Standorte werden von LGCF betreut. Die gesamte Modernisierungsmaßnahme wird voraussichtlich bis Ende des ersten Halbjahres 2026 abgeschlossen sein.