LG bestreitet kontinuierliche Aufzeichnungen von Smart-TVs
LG hat erneut Vorwürfe zurückgewiesen, dass seine Smart-TVs Benutzergespräche im Standby-Modus aufzeichnen. Das Unternehmen versichert, dass keine kontinuierliche Aufzeichnung oder Übertragung von Dialogen stattfindet.

LG hat erneut Behauptungen zurückgewiesen, dass seine Smart-TV-Geräte kontinuierlich Benutzerdaten aufzeichnen und hochladen würden, selbst im Standby-Modus. Diese Anschuldigungen wurden Anfang des Monats von Technikprüfern und unabhängigen Sicherheitsexperten erhoben.
Das Unternehmen erklärte in einer Mitteilung, dass aktuelle Medienberichte möglicherweise zu Missverständnissen über die Funktionsweise von LG Smart-TVs geführt hätten. LG versichert, dass seine Fernseher keine Benutzergespräche kontinuierlich aufzeichnen oder übertragen. Die Aktivierung von Sprachbefehlen erfolgt lokal auf dem Gerät, ohne dass Daten an externe Server gesendet werden.
LG stellte außerdem klar, dass Funktionen wie die automatische Inhaltswiedererkennung (ACR) und die Spracherkennung vom Benutzer aktiviert werden müssen und standardmäßig nicht eingeschaltet sind. Das Unternehmen erklärte, dass ACR den internen Audio-Prozessor des Fernsehers und die Audio-Fingerprinting-Technologie zur Inhaltsidentifizierung nutzt und keine Screenshots, Bildschirmaufnahmen, Videos oder Audioaufnahmen vom Fernseher sammelt.
Ungeachtet der Erklärungen von LG deuten Tests darauf hin, dass ein LG-Fernseher signifikante Protokolle von Umgebungsgesprächen gespeichert hat, selbst nachdem eine Sprachassistenzfunktion eigentlich aufhören sollte zu lauschen. LG hat sich nicht direkt zu umfassenderen Datenschutzbedenken geäußert, wie z.B. der Menge der gesammelten Daten, der Weitergabe von Daten oder ob die Datenschutzeinstellungen möglicherweise irreführend dargestellt werden.