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Gesundheit

Lifestyle-Programm verbessert Gehirngesundheit bei älteren Erwachsenen in Lateinamerika

Die LatAm-FINGERS-Studie zeigte, dass kulturell angepasste Lebensstilinterventionen die kognitive Funktion bei älteren Erwachsenen in Lateinamerika verbesserten. Am stärksten profitierten Teilnehmer mit strukturierter Anleitung und Coaching.

13. Juli 2026
Lifestyle-Programm verbessert Gehirngesundheit bei älteren Erwachsenen in Lateinamerika

Ergebnisse der von der Alzheimer's Association finanzierten LatAm-FINGERS-Studie, vorgestellt auf der Alzheimer's Association International Conference (AAIC), zeigen, dass kulturell angepasste Lebensstilinterventionen das Gedächtnis, das Denken und die allgemeine kognitive Funktion bei älteren Menschen mit Demenzrisiko in elf lateinamerikanischen Ländern verbesserten. Die zweijährige Studie bestätigt frühere Ergebnisse der U.S. POINTER-Studie und betont die Bedeutung von multidomänen Lebensstiländerungen für die Gehirngesundheit.

Die Studie konzentrierte sich auf Strategien zur Reduzierung des Demenzrisikos und ergab, dass strukturierte Anleitung, Coaching und Peer-Support zu deutlich größeren kognitiven Verbesserungen führten als eigenständig durchgeführte Ansätze. Die Ergebnisse wurden gleichzeitig in der renommierten medizinischen Fachzeitschrift The Lancet veröffentlicht.

Ein zentraler Aspekt der LatAm-FINGERS-Studie war die Anpassung der Programme an lokale Kulturen, Ernährungsgewohnheiten und Umweltbedingungen. Körperliche Aktivitäten umfassten beispielsweise Salsa und Tango, während Ernährungsberatung lokal verfügbare gesunde Zutaten nutzte. Studiendokumente wurden übersetzt und kulturell angepasst, mit Unterstützung auch für Teilnehmer mit geringerer digitaler Erfahrung.

Die Studie umfasste eine signifikante rassische und ethnische Vielfalt sowie unterschiedliche Bildungs- und sozioökonomische Hintergründe. Dies zeigt, dass die Gehirngesundheit in vielfältigen Gemeinschaften, Kulturen und mit unterschiedlichen Ressourcen verbessert werden kann. Die Ergebnisse liefern starke Beweise für die globale Anpassungsfähigkeit des U.S. POINTER-Modells zur Reduzierung des Demenzrisikos.

Originalquelle: prnewswire.com