Sammelklage gegen Lincoln Educational Services wegen irreführender Angaben
Investoren haben eine Sammelklage gegen Lincoln Educational Services eingereicht, da das Unternehmen angeblich wesentliche Risiken bei der Studentengewinnung verschwiegen hat.

Anleger haben Lincoln Educational Services (NASDAQ: LINC) verklagt. Die Sammelklage wirft dem Unternehmen vor, im Zeitraum von Mai bis August 2026 irreführende Informationen über die Umwandlungsraten von Einschreibungen in tatsächliche Studienanfänger veröffentlicht zu haben. Laut Klageschrift verschleierte die Geschäftsführung, dass trotz des gemeldeten Wachstums zahlreiche eingeschriebene Personen den Unterricht nicht antraten.
Die Klage macht geltend, dass die angehobenen Prognosen für das Gesamtjahr auf einer unvollständigen Darstellung der operativen Realität beruhten. Insbesondere habe Lincoln Educational Services die Auswirkungen der wieder aufgenommenen Rückzahlungspflichten für Bundesstudienkredite auf die Zahlungsfähigkeit der Studenten und damit auf den Rekrutierungsprozess ignoriert. Diese Faktoren führten zu einer erheblichen Belastung der Betriebsergebnisse.
Nach der Offenlegung der schwachen Konversionszahlen am 10. August 2026 verlor die Aktie an einem einzigen Tag knapp ein Viertel ihres Wertes. Die Klage ist beim Bundesbezirksgericht in New Jersey anhängig. Die Frist für die Bestellung eines Hauptklägers endet am 10. November 2026.