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Wissenschaft

Studie erwartet zehnfachen Anstieg bei Emissionen aus der Batteriefertigung bis 2050

Wissenschaftler der Universität Melbourne warnen, dass die CO2-Bilanz der Lithium-Ionen-Batterieproduktion ohne technologische Anpassungen stark zunehmen wird.

19. Oktober 2026
Studie erwartet zehnfachen Anstieg bei Emissionen aus der Batteriefertigung bis 2050

Eine aktuelle Untersuchung unter der Leitung von Haiwei Zhou an der Universität Melbourne beleuchtet die ökologischen Auswirkungen der Produktion von Lithium-Ionen-Batterien. Während diese Speicherlösungen für die Energiewende unverzichtbar sind, tragen die Herstellungsprozesse zur globalen CO2-Bilanz bei.

Die derzeitigen Emissionen aus der Fertigung machen rund 0,18 Prozent der globalen Treibhausgasfreisetzungen aus. Prognosen deuten darauf hin, dass dieser Wert bis 2050 auf das Zehnfache ansteigen könnte, sofern die Produktionsmethoden nicht grundlegend optimiert werden. Die Studie unterstreicht, dass die Vorteile durch den Einsatz elektrischer Technologien gegen den Anstieg der Produktionslasten abgewogen werden müssen.

Die Autoren schlagen zur Emissionsminderung eine höhere Energieeffizienz in den Fabriken, die Verwendung weniger energieintensiver Rohstoffe sowie den Ausbau von Recycling-Kreisläufen vor. Insbesondere das Recycling spielt eine Schlüsselrolle, da die Rückgewinnung von Batteriematerialien deutlich weniger Energie erfordert als der konventionelle Abbau neuer Rohstoffe.

Originalquelle: arstechnica.com