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LMU München: Datensicherheitsvorfall betrifft Immatrikulationsdaten

Die Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) hat einen Datensicherheitsvorfall bestätigt, bei dem unbefugt auf Immatrikulationsdaten zugegriffen wurde. Eine Manipulation der Daten konnte verhindert werden.

30. September 2026
LMU München: Datensicherheitsvorfall betrifft Immatrikulationsdaten

Die Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) hat einen Datensicherheitsvorfall gemeldet, der ein IT-System mit Immatrikulationsdaten betrifft. Ein unbefugter Angreifer hat auf persönliche Daten zugegriffen, eine Veränderung oder Manipulation der Daten konnte jedoch verhindert werden. Die LMU arbeitet eng mit den zuständigen Ermittlungs- und Aufsichtsbehörden zusammen, um den Vorfall aufzuklären.

Der Vorfall wurde am 16. September 2026 identifiziert. Unmittelbar nach den ersten Anzeichen wurden Gegenmaßnahmen ergriffen und das betroffene System heruntergefahren. Die genaue Dauer und der Beginn des unbefugten Zugriffs werden noch untersucht.

Betroffen sind unter anderem identifizierende Daten wie Name und Geburtsdatum, Kontaktdaten sowie Bankverbindungen (IBAN, Name des Kontoinhabers). Auch die Krankenversicherungsnummer und Daten zum Studienverlauf oder zu früheren Bildungsabschlüssen könnten betroffen sein. Laut LMU sind Prüfungsinformationen und individuelle Leistungen nicht kompromittiert worden.

Die genaue Anzahl der betroffenen Personen und Datensätze wird noch ermittelt. Die LMU hat zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen ergriffen und arbeitet mit externen Spezialisten zusammen. Der Studienbetrieb und die Immatrikulationen werden nach einer kurzen Unterbrechung fortgesetzt, wobei Immatrikulationsfristen verlängert werden, um Nachteile für Studierende zu vermeiden.

Originalquelle: lmu.de