LMU München beleuchtet digitale Bildungschancen und die Rolle der Sprache
Die Ludwig-Maximilians-Universität München veranstaltet eine Vortragsreihe zur Frage, wie digitale Zugänge Bildungsgerechtigkeit fördern und welche Rolle Sprache dabei spielt.

Die Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) veranstaltet eine interdisziplinäre Vortragsreihe mit dem Titel „Mehrsprachigkeit und (soziale) Gerechtigkeit: Digitale Zugänge für nachhaltige Bildungsprozesse“. Die Reihe ist eine Kooperation des Instituts für Deutsch als Fremdsprache mit dem Lehrstuhl für Allgemeine Pädagogik und Bildungsforschung sowie dem Internationalen Zentrum für Mehrsprachigkeit.
Im Mittelpunkt stehen Fragen, wie Bildung allen Kindern und Jugendlichen Chancengleichheit bieten kann, unabhängig von ihrer sprachlichen Herkunft. Untersucht wird, wie digitale Medien effektiv genutzt werden können, um reale Bildungsbarrieren zu überwinden und somit eine größere soziale Gerechtigkeit zu ermöglichen.
Die Veranstaltungsreihe bringt Experten aus Linguistik, Computerlinguistik, Psychologie sowie Erziehungs- und Bildungswissenschaften zusammen. Gemeinsam wird erörtert, wie sprachliche Vielfalt als Ressource genutzt und Bildungsprozesse gerechter und nachhaltiger gestaltet werden können.
Im Rahmen der Reihe hält Professor Detmar Meurers (IWM Tübingen/Universität Tübingen) einen Vortrag zum Thema: „Wie sehen digitale Zugänge zu Bildung aus, die mehr soziale Gerechtigkeit ermöglichen, und welche Rolle spielt Sprache dabei?“. Die Vortragsreihe wird aus Mitteln des LMU Sustainability Fund gefördert.
Die Veranstaltungen finden auf Deutsch am Campus der LMU in München statt. Weitere Informationen sind auf der Webseite des Instituts für Deutsch als Fremdsprache zu finden.