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Wissenschaft

LMU München macht Wissenschaft auf Festival zugänglich

Die Ludwig-Maximilians-Universität München präsentierte Wissenschaft beim AHA Super Science Summer Club auf dem Zamanand Festival. Ziel war es, Wissenschaft verständlich zu machen und Neugier ohne Versagensangst zu wecken.

23. Juni 2026
LMU München macht Wissenschaft auf Festival zugänglich

Die Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) präsentierte auf dem Zamanand Festival im Rahmen des AHA Super Science Summer Clubs Wissenschaft für ein breites Publikum. Auf thematisch gestalteten "Wissensinseln" und einer Bühne stellten LMU-Forscher und Studierende ihre Forschungsgebiete verständlich vor.

Besucher konnten die Vielfalt von Plankton unter Anleitung eines molekularen Zellbiologen erkunden und mithilfe eines Vertreters der Fakultät für Biologie DNA aus Blaubeeren extrahieren. Mittels Virtual-Reality-Brillen ließen sich barocke Deckenmalereien erkunden, und die Funktionsweise von Solarenergie wurde demonstriert.

Christopher Egle, Leiter des Science Communication Hubs AHA, betonte, dass Wissenschaft überall präsent sei, "sogar im Kasperltheater". Er verglich Wissenschaftler und die Puppenfigur "Kasperl" mit einer großen Neugier und keiner Angst vor dem Scheitern. Quantenphysikalische Phänomene wurden durch eine Variante des Spiels "Tic Tac Toe" veranschaulicht, bei der das Konzept der Superposition zum Einsatz kam.

LMU-Astrophysikprofessor Harald Lesch referierte über zukünftige Energieformen und hob die Bedeutung wissenschaftlicher Erkenntnisse für Politik und Gesellschaft hervor. Die Veranstaltung zielte darauf ab, Hemmschwellen für die Beschäftigung mit wissenschaftlichen Themen abzubauen und Interesse an Themen zu wecken, denen die Besucher sonst möglicherweise nicht begegnen.

Originalquelle: lmu.de