📣 Senden Sie uns Ihre Pressemitteilung
Seite aktualisiert sich alle 15 Minuten
Wissenschaft

LMU München eröffnet Neubau für Diagnostik und translationale Forschung

Die Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) hat ein neues Zentrum für Diagnostik und translationale Forschung eröffnet. Die Einrichtung soll die Diagnose und Erforschung von Infektionskrankheiten verbessern.

11. Juni 2026
LMU München eröffnet Neubau für Diagnostik und translationale Forschung

Die Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) hat am 10. Juni ein neues Zentrum für Diagnostik und translationale Forschung des Max von Pettenkofer-Instituts eröffnet.

Die neue Einrichtung soll die Übertragung von Forschungsergebnissen aus Mikrobiologie und Virologie in die Patientendiagnostik beschleunigen. Ziel ist die Verbesserung der Behandlung und Prävention von Infektionskrankheiten.

Bayerns Wissenschaftsminister Markus Blume bezeichnete den 36 Millionen Euro teuren Neubau als "Leuchtturm" der Infektionsmedizin und des Wissenschaftsstandorts Bayern. Er betonte die Verzahnung von Diagnostik, Virologie, Mikrobiologie und klinischer Praxis.

Das Gebäude umfasst ein Hochsicherheitslabor (S3-Niveau) für die Diagnostik hoch ansteckender Erreger. Die Konstruktion wurde auch mit Blick auf zukünftige Anpassungsfähigkeit für andere Labornutzungen gestaltet.

LMU-Präsident Matthias H. Tschöp erklärte, dass die neuen Räumlichkeiten optimale Voraussetzungen für die schnellere Erkennung, das Verständnis und die Bekämpfung von Infektionskrankheiten durch die Verbindung von Diagnostik, Forschung und Lehre auf höchstem Niveau bieten.

Originalquelle: lmu.de