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Wissenschaft

LMU-Forschungsmagazin widmet sich dem Thema "Rhythmus"

Das Forschungsmagazin „Forschung und Innovation“ der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) beleuchtet in seiner ersten Ausgabe 2026 die vielfältigen Facetten des Rhythmus.

6. Juni 2026
LMU-Forschungsmagazin widmet sich dem Thema "Rhythmus"

Die Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) hat ihre erste Ausgabe des Forschungsmagazins „Forschung und Innovation“ für das Jahr 2026 veröffentlicht, die sich dem zentralen Thema „Rhythmus“ widmet. Die Publikation untersucht, wie regelmäßige Wiederholungen und Zyklen unsere Welt prägen und sowohl natürliche Prozesse als auch menschliches Handeln und gesellschaftliche Strukturen beeinflussen.

Die Ausgabe präsentiert eine breite Palette von Artikeln aus verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen. Der Beitrag „Dirigenten der Natur“ thematisiert, wie Tiere, Pflanzen, Bakterien und Pilze Rhythmen ihrer Umwelt anpassen. Nobelpreisträger Ferenc Krausz erläutert, wie seine Attosekunden-Technologie mit Medizin und künstlicher Intelligenz zur Krebsfrüherkennung kombiniert wird.

Weitere Artikel beleuchten die Rolle des Rhythmus in Sprache, Musik und Kultur. Germanist Frieder von Ammon analysiert den Antrieb in Lyrik und Prosa, während Musikwissenschaftlerin Irene Holzer den Klängen des Mittelalters nachspürt. Auch die Geschichte der Popliteratur und die zyklische Natur von Volkswirtschaften werden thematisiert.

Biologische Rhythmen stehen ebenfalls im Fokus, darunter die präzise innere Uhr von Zellen und die Steuerung menschlicher Körperprozesse. Politologe Bernhard Zangl analysiert Zyklen der Macht in der internationalen Politik und den Einfluss Chinas und der USA. Das Magazin „Forschung und Innovation“ zielt darauf ab, die interdisziplinäre Forschung der LMU und ihre Relevanz für gesamtgesellschaftliche und wissenschaftliche Fragestellungen hervorzuheben.

Originalquelle: lmu.de