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Wissenschaft

LMU-Ausgründung Amplifold erhält fünf Millionen Euro für Diagnostik-Technologie

Das LMU-Spin-off Amplifold hat fünf Millionen Euro eingesammelt, um die Empfindlichkeit von Schnelltests mithilfe von DNA-Origami-Nanostrukturen signifikant zu steigern.

3. November 2026
LMU-Ausgründung Amplifold erhält fünf Millionen Euro für Diagnostik-Technologie

Das an der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) gegründete Unternehmen Amplifold hat eine Seed-Finanzierung in Höhe von fünf Millionen Euro abgeschlossen. Ziel ist die Marktreife der auf DNA-Origami basierenden Technologie, die die Sensitivität herkömmlicher Lateral-Flow-Tests (LFA) deutlich erhöht.

Die von Dr. Maximilian Urban und seinem Team entwickelte Methode nutzt programmierte Nanostrukturen als Adapter, um Signale in Schnelltests um den Faktor 100 zu verstärken. Mitgründer Enzo Kopperger betont, dass die Technologie in bestehende Produktionsabläufe integriert werden kann, ohne die Kostenstruktur der etablierten Tests zu verändern.

Mit dem frischen Kapital zieht das Start-up in das Innovations- und Gründerzentrum für Biotechnologie (IZB) nach Martinsried. Die Mittel fließen primär in die Produktentwicklung sowie in den regulatorischen Prozess, um die Zulassung für das erste In-vitro-Diagnostikprodukt gemäß der EU-IVDR-Verordnung zu erreichen.

Originalquelle: lmu.de