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Lüneburg: Wahlen gehen in Stichwahl, Nahverkehr wird digital

Bei den Wahlen in Lüneburg werden die Posten des Bürgermeisters und des Landrats in einer Stichwahl entschieden. Gleichzeitig führt die Region neue digitale Dienstleistungen im Nahverkehr ein.

24. September 2026
Lüneburg: Wahlen gehen in Stichwahl, Nahverkehr wird digital

In Lüneburg, einer Stadt mit 80.000 Einwohnern im Nordosten Niedersachsens, stehen wichtige politische Entscheidungen bevor. Bei der Bürgermeisterwahl treten die amtierende Bürgermeisterin Claudia Kalisch (Grüne) und Heiko Meyer (parteilos) erneut gegeneinander an, nachdem keiner die absolute Mehrheit erreicht hat – eine Wiederholung der Situation von 2021.

Auch die Wahl zum Landrat wird in eine Stichwahl zwischen Steffen Gärtner (CDU) und André Schuler (SPD) münden. Die bisherigen Ergebnisse deuten auf ein knappes Rennen hin. Neben den Wahlentscheidungen gibt es im Landkreis Lüchow-Dannenberg Neuerungen im öffentlichen Nahverkehr.

Ein digitaler Ticketshop für Busse ist gestartet, über den Fahrgäste ab Oktober Tickets per Smartphone-App erwerben können. Diese Maßnahme soll die Nutzung des Nahverkehrs vereinfachen und fördern. Weitere lokale Themen umfassen die Instandsetzung von Ufermauern und Fundamenten am Fluss Illmenau in Lüneburg.

Die Arbeiten am Illmenau-Fluss beinhalten eine temporäre Absenkung des Wasserspiegels, um die Sanierung der Uferstrukturen zu ermöglichen. Aus dem Fluss wird dabei auch Müll geborgen. Die Berichterstattung umfasst zudem die durchschnittliche Kartoffelernte in der Region und die Sichtung eines Elchs im Wendland, das erste Vorkommnis seit Jahrhunderten.

Darüber hinaus wird der geplante Ausbau der Bahnstrecke zwischen Hamburg und Hannover (Alpha-E-Projekt) thematisiert, der den Deutschlandtakt ermöglichen soll. Auch über Ermittlungen gegen Jugendliche wegen Einbrüchen in Bremervörde wird berichtet.

Originalquelle: ndr.de