Logitech wegen Nichtrückerstattung von Zollzahlungen an Kunden verklagt
Logitech sieht sich einer angestrebten Sammelklage gegenüber, die dem Unternehmen vorwirft, Zollerstattungen nicht an seine Kunden weitergegeben zu haben.

Logitech ist mit einer angestrebten Sammelklage konfrontiert, in der behauptet wird, das Unternehmen habe Zollerstattungen nicht an seine Kunden weitergeleitet. Die Klage besagt, dass Logitech von Kunden für Einfuhrzölle belastet hat, die später vom Obersten Gerichtshof der USA als illegal erklärt wurden.
Laut der Klageschrift erhöhte Logitech im April 2025 die Preise für 51 Prozent seines Produktportfolios. Einige Preiserhöhungen erreichten Berichten zufolge bis zu 25 Prozent, um die Einfuhrzölle auszugleichen.
Die Klage behauptet, dass Logitech die gesamten entsprechenden Preiserhöhungen, die den Verbrauchern in Rechnung gestellt wurden, einbehalten hat. Dies geschah, während das Unternehmen voraussichtlich eine Rückerstattung von der Bundesregierung für dieselben Zölle erhalten wird, die später als illegal eingestuft wurden.
Die Kläger streben die Rückerstattung der von Logitech von amerikanischen Verbrauchern eingezogenen Gelder an, die zur Deckung von Einfuhrzöllen dienten, welche der Oberste Gerichtshof der USA inzwischen für unrechtmäßig erklärt hat. Logitech hat sich zu der Klage nicht öffentlich geäußert.