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Lola Weippert stellt nur Frauen in ihren Firmen ein

ARD-Moderatorin Lola Weippert hat in einem Podcast erklärt, dass ihre Unternehmen ausschließlich Frauen beschäftigen. Als Grund nennt sie die Förderung von Gleichberechtigung und Frauen in der Arbeitswelt.

15. Juni 2026
Lola Weippert stellt nur Frauen in ihren Firmen ein

Die ARD-Moderatorin Lola Weippert hat angekündigt, in ihren Unternehmen künftig nur noch Frauen einzustellen. Sie bezeichnet sich als "Frauenbefürworterin" und möchte damit die Gleichberechtigung in der Arbeitswelt fördern.

In der Podcast-Sendung "Hörbar Rust" berichtete Weippert, dass sie drei bis vier eigene Firmen leite, darunter eine Immobilienfirma und eine Agentur für ihre Medienarbeit. Sie räumte ein, dass sie Schwierigkeiten hatte, weibliche Arbeitskräfte für die Renovierung ihres Anwesens "Lolaland" zu finden, das sie 2021 erworben hat.

"Ich bin eine Feministin, ich möchte einfach nur Gleichberechtigung", erklärte Weippert im Interview. Sie äußerte ihre Frustration darüber, dass Frauen, insbesondere in männerdominierten Branchen wie dem Baugewerbe, ihre Kompetenz immer wieder unter Beweis stellen müssten. Sie schilderte Erfahrungen auf Baustellen und bei einem Notar, wo sie ignoriert oder nicht ernst genommen wurde und man von ihrer Rolle als Geldgeberin ausging, nicht als Bauherrin.

"Es wird Zeit, dass wir Frauen mal am Zug sind", sagte Weippert. Sie betonte die Notwendigkeit, Frauen mehr Macht und Sichtbarkeit, auch finanziell, zu geben, um tatsächliche Gleichberechtigung zu erreichen. Sie fordert eine Behandlung auf Augenhöhe und betont, dass jeder einen Platz am Tisch verdiene.

Weipperts Entscheidung wirft ein Schlaglicht auf die Position von Frauen in der Arbeitswelt und die Herausforderungen, denen sie auf ihrem Karriereweg begegnen. Ihre ungewöhnliche Personalpolitik regt die Debatte über die praktische Umsetzung von Geschlechtergerechtigkeit und die dafür notwendigen Maßnahmen an.

Originalquelle: prisma.de