Langlebigkeitstrend beeinflusst Finanzpläne von Wohlhabenden
Eine Umfrage von Bank of America zeigt, dass 92 % der wohlhabenden Amerikaner eine längere Lebensdauer bei ihrer Finanzplanung und Nachfolgeregelung berücksichtigen. Bei vielen fehlt es jedoch an dokumentierten Plänen.

Der zunehmende Trend einer längeren Lebensdauer beeinflusst die Finanzplanung und die Nachfolgeregelungen wohlhabender Amerikaner erheblich, wie eine aktuelle Umfrage der Bank of America ergab. Laut der Studie gaben 92 Prozent der wohlhabenden Befragten an, dass die Langlebigkeit ein wichtiger Faktor für ihre Finanzplanung sei.
Unter den befragten Unternehmern hielten 78 Prozent die Nachfolgeplanung für entscheidend für ihre Vermögensstrategie. Dennoch verfügte nur jeder Fünfte über einen vollständig dokumentierten Plan für die Übergabe seines Unternehmens. An der Umfrage nahmen 1.431 US-Bürger teil, deren investierbares Vermögen mindestens 3 Millionen US-Dollar betrug, ohne Berücksichtigung ihrer Hauptwohnsitze.
Darüber hinaus deuten die Ergebnisse darauf hin, dass immer mehr Unternehmen zwischen den Generationen übergeben werden. 23 Prozent der wohlhabenden Unternehmer gaben an, ihr Unternehmen geerbt zu haben, ein deutlicher Anstieg gegenüber früheren Jahren. Auch die Einbeziehung von Familienmitgliedern in unternehmerische Entscheidungen stieg auf 27 Prozent.
Diese Entwicklungen deuten auf einen komplexeren Ansatz bei der Übergabe von Unternehmen durch Gründer hin, der potenziell Jahrzehnte überlappender Eigentums-, Management- und Familieninteressen umfassen kann. Experten raten Unternehmern, die Nachfolge nicht als einzelnes Ereignis, sondern als allmählichen, mehrjährigen Prozess zu betrachten, der den Aufbau von starken Managementteams oder den Verkauf von Teilbereichen umfassen kann.