Geringe Smartphone-Nutzung bei schwedischen Senioren
Nur die Hälfte der schwedischen Senioren besitzt ein Smartphone, bei über 76-Jährigen sinkt die Nutzung auf knapp 40 Prozent. Dies birgt das Risiko digitaler Ausgrenzung.

Stockholm – Nur die Hälfte der schwedischen Senioren besitzt ein Smartphone, und bei den über 76-Jährigen sinkt die Nutzungsrate auf knapp 40 Prozent. Dies birgt das Risiko der digitalen Ausgrenzung in einer Gesellschaft, in der Smartphones für alltägliche Angelegenheiten wie Bankgeschäfte und die Kommunikation mit Angehörigen immer wichtiger werden. Dies geht aus einer neuen Umfrage hervor, die vom Telekommunikationsunternehmen Doro in Auftrag gegeben wurde.
Die Untersuchung zeigt eine deutliche Kluft zwischen den Altersgruppen. Während etwa 80 Prozent der 65- bis 70-jährigen Schweden Smartphones nutzen, fällt die Rate bei älteren Bevölkerungsgruppen drastisch ab. Da ein Viertel der europäischen Bevölkerung im Jahr 2020 60 Jahre oder älter sein wird, steigt der Bedarf an angepassten technischen Lösungen.
"Die Welt wird immer digitaler, und Smartphones sind ein immer wichtigeres Werkzeug für den Kontakt mit Behörden und dem Gesundheitswesen. Es ist besorgnregnend, dass nur 36 Prozent der über 76-Jährigen Smartphones nutzen, da dies zu digitaler Ausgrenzung führen kann", sagte Carl-Johan Zetterberg, CEO von Doro. Er betonte die wachsende Bedeutung digitaler Werkzeuge für die Altenpflege und bürgerliche Teilhabe.
Doro hat sein neues Smartphone, das Doro 8050, auf den Markt gebracht, das speziell für Senioren entwickelt wurde und eine einfache Bedienung ermöglicht. Das Gerät verfügt über eine vereinfachte Benutzeroberfläche und integriert Sicherheitsfunktionen wie eine Notruftaste. Das Unternehmen betont die Notwendigkeit technologischer Zugänglichkeit für alle, um die Unabhängigkeit und soziale Teilhabe älterer Menschen zu gewährleisten.