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Polizei korrigiert Darstellung nach Schuss auf Chihuahua

Die Polizei Ludwigshafen hat ihre ursprüngliche Mitteilung über den Tod eines Chihuahuas korrigiert. Zuerst hieß es, ein Täter sei gefasst und dessen gefährlicher Hund erschossen worden – beides stellte sich als falsch heraus.

17. Oktober 2026
Polizei korrigiert Darstellung nach Schuss auf Chihuahua

Die Polizei in Ludwigshafen hat ihre erste Pressemitteilung nach dem Schuss auf einen Hund korrigiert. Zunächst hatte die Polizei gemeldet, sie habe einen mutmaßlichen Täter gestellt, der zuvor einen Mitarbeiter einer Gaststätte mit einer Schusswaffe bedroht und mit seinem Hund geflüchtet sei. Bei der Kontrolle sei der Hund, der sich den Einsatzkräften genähert habe, erschossen worden.

Die korrigierte Mitteilung stellte klar, dass es sich bei dem erschossenen Hund um einen kleinen Chihuahua handelte. Auch war der festgenommene 36-jährige Mann nicht der gesuchte Täter. Die erste Mitteilung hatte von Widerstandshandlungen des Mannes bei der Fesselung und leichten Verletzungen bei ihm und zwei Beamten gesprochen, sowie von einer aufgefundenen Schusswaffe.

In der korrigierten Darstellung schildert die Polizei die Kontrolle des Mannes nun anders: Die Beamten hätten ihn „aus Eigensicherungsgründen unter Vorhalt der Dienstwaffe kontrolliert“. Im Zuge dessen sei es zur Schussabgabe gekommen, bei der der Hund getroffen wurde. Ein Waffenfunder bei dem Mann wurde nicht mehr erwähnt.

Die Darstellung der Polizei löste in sozialen Medien heftige Kritik aus. Eine Online-Petition fordert eine lückenlose Aufklärung und die vorläufige Suspendierung des beteiligten Beamten. Eine interne Untersuchung des Vorfalls läuft, die Staatsanwaltschaft Frankenthal wird über das weitere Vorgehen entscheiden. Die Polizei kündigte an, disziplinarrechtliche Maßnahmen zu prüfen, sollte sich ein Fehlverhalten des Beamten herausstellen. Nach dem Mann, der den Gaststättenmitarbeiter bedroht haben soll, wird weiterhin gesucht.

Originalquelle: nd-aktuell.de