Lufthansa-Streiks unterbrochen für Verhandlungen
Die Streiks bei der Lufthansa und Cityline werden vorerst ausgesetzt. Piloten und Kabinenpersonal kehren an den Verhandlungstisch zurück, um eine Lösung mit der Airline zu finden.
Der Ausstand bei Lufthansa und Cityline ist beendet. Nach fünf aufeinanderfolgenden Streiktagen haben die Pilotinnen und Piloten sowie das Kabinenpersonal ihre Arbeitsniederlegungen vorerst gestoppt. Die Gewerkschaften, vertreten durch die Vereinigung Cockpit (VC) und die Flugbegleiterorganisation Ufo, wollen nun wieder Gespräche mit der Fluggesellschaft aufnehmen.
Das Ziel der Gewerkschaften sei es, zu klären, ob und wie Verhandlungen oder eine mögliche Schlichtung mit der Airline aussehen könnten. Die wiederholten Streiks in den vergangenen Wochen hatten täglich Zehntausende von Passagieren betroffen und zu erheblichen Reiseplanänderungen geführt.
Passagiere, deren Flüge aufgrund von Streiks annulliert oder verspätet sind, haben Anspruch auf Unterstützungsleistungen wie Verpflegung und Unterkunft. Diese können bei der Fluggesellschaft geltend gemacht werden. Jedoch muss die Airline keine Entschädigung zahlen, wenn sie sich auf außergewöhnliche Umstände berufen kann. Ein Streik des eigenen Personals kann jedoch grundsätzlich zu Entschädigungsansprüchen führen und muss im Einzelfall geprüft werden.
Reisende sollten den Status ihres Fluges online überprüfen und sich bei Bedarf direkt an die Airline oder den Reiseveranstalter wenden. Bei Flugausfällen infolge eines Streiks sind die Airlines verpflichtet, die betroffenen Passagiere zu informieren und Alternativen anzubieten, wie beispielsweise eine Umbuchung auf die Bahn für Inlandsflüge.