Lululemon wegen mutmaßlichen Wertpapierbetrugs verklagt
Gegen Lululemon Athletica wurde eine Sammelklage eingereicht, in der dem Unternehmen vorgeworfen wird, Anleger durch falsche Angaben zur Geschäftsentwicklung getäuscht zu haben.

Lululemon Athletica sieht sich mit einer Sammelklage wegen Wertpapierbetrugs konfrontiert, die vor dem U.S. District Court in New Jersey eingereicht wurde. Den Klägern zufolge hat das Unternehmen zwischen März und September 2026 falsche oder irreführende Angaben zur Stärke seines Wachstums und seiner allgemeinen wirtschaftlichen Lage gemacht.
Der Rechtsstreit gründet auf zwei drastischen Kursverlusten nach enttäuschenden Finanzberichten. Im Juni 2026 fiel die Aktie um 8,6 Prozent, nachdem das Unternehmen sinkende Margen und eine nachlassende Verkaufsdynamik offenbart hatte. Im September 2026 folgte ein Einbruch um 17,4 Prozent, nachdem Lululemon einen Umsatzrückgang von 4,3 Prozent und schwache Absatzzahlen bei den Kernprodukten, insbesondere Damenbekleidung, vermeldete.
Die Kläger behaupten, das Management habe die Geschäftslage und die Resonanz auf neue Produkte besser dargestellt, als sie tatsächlich war. Die Anwaltskanzlei Bleichmar Fonti & Auld LLP vertritt die Anleger in diesem Verfahren. Die Frist für Investoren, sich als Hauptkläger zu bewerben, endet am 4. Januar 2027.