Lumo Kodit: Umsatzrückgang durch Immobilienverkäufe, vergleichbare Erträge steigen
Das Immobilienunternehmen Lumo Kodit verzeichnete im ersten Quartal 2026 einen Umsatzrückgang um 3,1 % auf 110,8 Mio. Euro. Der Rückgang ist hauptsächlich auf den Verkauf von Immobilien im Vorjahr zurückzuführen.

Lumo Kodit Oyj hat seine Finanzergebnisse für das erste Quartal 2026 veröffentlicht. Der Umsatz sank um 3,1 % auf 110,8 Mio. Euro. Dieser Rückgang ist hauptsächlich auf den Verkauf eines Portfolios von rund 2.000 Wohnungen im Vorjahr zurückzuführen. Bereinigt um diesen Verkauf verzeichnete das Unternehmen jedoch sowohl beim Umsatz als auch bei den Netto-Mieteinnahmen einen Anstieg.
Die Netto-Mieteinnahmen gingen im Quartal um 4,7 % auf 59,9 Mio. Euro zurück und machten 54,0 % des Umsatzes aus, ein leichter Rückgang gegenüber 54,9 % im Vorjahreszeitraum. Das Unternehmen verzeichnete einen Vorsteuerverlust von -20,9 Mio. Euro, was einen deutlichen Anstieg gegenüber dem Verlust von -11,0 Mio. Euro im ersten Quartal 2025 darstellt. In diesem Ergebnis sind Wertberichtigungen des beizulegenden Zeitwerts von Investitionsimmobilien sowie Veräußerungsverluste enthalten.
Die wirtschaftliche Vermietungsquote des Unternehmens verbesserte sich jedoch auf 95,6 % (von 92,8 %). Der beizulegende Zeitwert der Investitionsimmobilien belief sich auf 7,6 Mrd. Euro. Die Bruttoinvestitionen stiegen erheblich auf 12,0 Mio. Euro (Vorjahr: 4,0 Mio. Euro), während die Anzahl der von Lumo Kodit gehaltenen Wohnungen auf 38.898 sank (Vorjahr: 40.949).
Für das Gesamtjahr 2026 erwartet Lumo Kodit weiterhin einen Umsatz zwischen 484 Mio. und 497 Mio. Euro. Der operative Cashflow (FFO) vor Veränderung des Working Capital wird auf 147–157 Mio. Euro prognostiziert. Diese Prognosen berücksichtigen die erwartete Mietentwicklung und die Auswirkungen des Erwerbs von 4.761 Wohnungen.