Luxusmarken setzen auf handgefertigte Werbung als Gegenpol zu KI-Inhalten
Pradas neue Feiertagskampagne setzt auf handgezeichnete Animationen und verdeutlicht einen wachsenden Trend zu menschlicher Handwerkskunst in der Luxuswerbung.

Mit der Kampagne "Drawing Prada" setzt das Modehaus Prada bewusst auf handgezeichnete Animationen, anstatt auf KI-gestützte Grafik zurückzugreifen. Die Zusammenarbeit mit dem Animator John Pomeroy unterstreicht den Anspruch des Unternehmens, den manuellen Prozess der Gestaltung in den Vordergrund zu rücken und sich so vom aktuellen digitalen Einheitsbrei abzuheben.
Dieser Ansatz spiegelt eine Entwicklung im Luxussektor wider, bei der Marken wie Hermès und Ralph Lauren verstärkt den menschlichen Ursprung ihrer Werbemittel betonen. Während Hermès auf handgezeichnete Illustrationen setzt, kommuniziert Ralph Lauren den bewussten Einsatz von CGI-Technik, um die Abwesenheit von KI-generierten Inhalten zu verdeutlichen.
Branchenexperten bewerten diesen Fokus auf Handwerk als strategische Antwort auf die abnehmende Differenzierbarkeit im digitalen Marketing. Anstatt nur kurzfristige Klickraten zu verfolgen, investieren diese Unternehmen in eine tiefere Markenbindung durch kreative Qualität. Dies soll das Vertrauen der Konsumenten in einer Zeit stärken, in der automatisierte Inhalte als minderwertig empfunden werden.