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Technologie

MadMicrobe erstellte wissenschaftliche VFX für 'CSI: Vegas'

Das Studio für medizinische und wissenschaftliche Animation MadMicrobe produzierte visuelle Effekte für die Staffeln 1 und 2 der Fernsehserie 'CSI: Vegas'.

20. Juni 2026
MadMicrobe erstellte wissenschaftliche VFX für 'CSI: Vegas'

Das Studio für medizinische und wissenschaftliche Animation MadMicrobe war für die visuellen Effekte der Staffeln 1 und 2 der Fernsehserie 'CSI: Vegas' verantwortlich. Das Studio produzierte detaillierte, wissenschaftlich genaue Animationen, die forensische Techniken und innere Körperprozesse darstellen, die für die Erzählung der Serie von entscheidender Bedeutung sind.

MadMicrobe setzte fortschrittliche Software wie Cinema 4D, Houdini und ZBrush ein, um realistische Rekonstruktionen von Verbrechen zu erstellen. Die Animationen zielten darauf ab, wissenschaftliche und medizinische Phänomene, die für die Handlung relevant sind, zu visualisieren, ohne dabei in den Bereich der Science-Fiction abzudriften. Joel Dubin, Mitbegründer und Creative Director von MadMicrobe, betonte die Herausforderung, wissenschaftliche Genauigkeit innerhalb der engen Produktionspläne beizubehalten, die für episodische Fernsehproduktionen typisch sind.

Die Zusammenarbeit mit dem VFX-Partner der Serie, CoSA VFX, wurde trotz der anspruchsvollen Zeitpläne als reibungslos beschrieben. MadMicrobes Team lieferte erfolgreich qualitativ hochwertige Ergebnisse und übersprang oft die aufwändige Vorproduktion, um direkt mit der Animation zu beginnen, nachdem es Anweisungen und Referenzmaterial erhalten hatte. Für die zweite Staffel erstellte das Studio insgesamt 28 Sequenzen, von denen einige mikroskopische Darstellungen zellulärer oder molekularer Aktivitäten erforderten.

Das Studio hob hervor, dass es innerhalb der wissenschaftlichen Vorgaben kreativen Spielraum gab, mit dem Ziel, die visuellen Darstellungen sowohl fesselnd als auch einprägsam zu gestalten. Die Aufgabe bestand darin, das Unsichtbare auf eindrucksvolle Weise zu visualisieren und diese Effekte in eine Hollywood-Produktion zu integrieren. Jede Szene erforderte gründliche Recherche, um die präzise Darstellung anatomischer Details, Zellen und Moleküle im Einklang mit der Erzählung und dem wissenschaftlichen Kontext der Serie sicherzustellen.

Originalquelle: maxon.net