Magellan betont Bedeutung der IT-Infrastrukturkontrolle für die Cybersicherheit
Magellan hebt hervor, dass eine präzise Bestandsaufnahme und systematisches Patch-Management essenziell für die IT-Sicherheit sind.
In einer aktuellen Analyse zur IT-Sicherheit unterstreicht das Beratungsunternehmen Magellan, dass ein umfassender Schutz nicht nur durch Mitarbeiterschulungen, sondern vor allem durch eine technisch solide IT-Infrastruktur erreicht wird. Drei Kernbereiche stehen dabei im Vordergrund: die Kartierung von IT-Assets, systematisches Schwachstellen-Management und eine konsequente Sicherheitsplanung.
Das Unternehmen warnt, dass mangelnde Transparenz über die eigene IT-Landschaft ein erhebliches Sicherheitsrisiko darstellt. Veraltete oder ungenutzte Hardware, die nicht in den Bestandsverzeichnissen geführt wird, dient häufig als Einfallstor für Angriffe. Anhand von Beispielen wie Ransomware-Wellen wird deutlich, dass eine aktuelle CMDB (Configuration Management Data Base) eine notwendige Voraussetzung für die Identifizierung und Absicherung sensibler Bereiche ist.
Magellan empfiehlt, die Erfassung von IT-Assets fest in die Change-Management-Prozesse zu integrieren. Eine Inbetriebnahme ohne entsprechende Dokumentation sollte demnach untersagt werden. Zudem müsse der Prozess der Außerbetriebnahme alter Systeme stärker finanziert und strukturiert werden, um die Angriffsfläche innerhalb der IT-Umgebungen langfristig zu minimieren.
Zur Reaktion auf neue Bedrohungen plädiert Magellan für die Einrichtung lokaler CERT-Strukturen (Computer Emergency Response Team). Diese Einheiten sollen als Schnittstelle zu nationalen Sicherheitsbehörden fungieren und eine priorisierte Behandlung von Sicherheitslücken ermöglichen, um den Betriebsalltag der IT-Abteilungen effektiver zu gestalten.