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Technologie

Magniber-Ransomware nutzt Windows SmartScreen-Schwachstelle aus

Picus Security hat festgestellt, dass die Magniber-Ransomware-Gruppe die Schwachstelle CVE-2023-24880 ausnutzt. Diese Lücke umgeht den Windows SmartScreen-Schutz.

23. Juli 2026
Magniber-Ransomware nutzt Windows SmartScreen-Schwachstelle aus
Bild ist eine KI-generierte Illustration

Das Cybersicherheitsunternehmen Picus Security hat berichtet, dass die Magniber-Ransomware-Gruppe aktiv eine Sicherheitslücke mit der Kennung CVE-2023-24880 ausnutzt. Diese Schwachstelle betrifft Windows SmartScreen und ermöglicht es Angreifern, die "Mark of the Web"-Kennzeichnung zu umgehen, was den Schutz von Endpunkten erschwert.

Die von Microsoft offengelegte Schwachstelle betrifft Windows 10, Windows 11 sowie Windows Server 2016 und neuere Versionen. Forscher von Google TAG haben diesen Exploit mit der Verbreitung der Magniber-Ransomware in Verbindung gebracht. Picus Labs hat daraufhin Angriffssimulationen für Magniber-Ransomware seiner Bedrohungsbibliothek hinzugefügt.

Die Magniber-Ransomware, die erstmals Ende 2017 entdeckt wurde, hat sich im Laufe der Zeit weiterentwickelt. Sie wurde zuvor beobachtet, wie sie sich als Windows-Update-Dateien ausgab und frühere SmartScreen-Umgehungsschwachstellen wie CVE-2022-44698 mithilfe von JavaScript ausnutzte.

Die Schwachstelle CVE-2023-24880 resultiert aus einem früheren SmartScreen-Umgehungsproblem, insbesondere innerhalb der Funktion DoSafeOpenPromptForShellExec des Moduls shdocvw.dll. Wenn eine SmartScreen-Anfrage beim Parsen der Signatur einer Datei auf einen Fehler stößt, kann die Funktion die Datei ohne Benutzerwarnung ausführen. Obwohl Microsoft frühere Schwachstellen gepatcht hat, scheint dieser neue Exploit diese Korrekturen zu umgehen.

Originalquelle: picussecurity.com