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Verbraucher

Man Group analysiert Wirtschaftsszenarien und Auswirkungen auf Anlageklassen

Der Vermögensverwalter Man Group bewertet die potenziellen Auswirkungen geopolitischer Spannungen aus dem andauernden Iran-Krieg auf Volkswirtschaften und Märkte. Das Unternehmen modelliert drei Szenarien: ein Basisszenario, ein Abwärts- und ein Aufwärtsszenario.

22. Juni 2026
Man Group analysiert Wirtschaftsszenarien und Auswirkungen auf Anlageklassen

Der Vermögensverwalter Man Group PLC hat eine Analyse der potenziellen Auswirkungen geopolitischer Spannungen, insbesondere des andauernden Iran-Krieges, auf die Weltwirtschaft und die Finanzmärkte veröffentlicht.

Das Basisszenario des Unternehmens prognostiziert eine milde US-Rezession, angetrieben durch den Konflikt im Nahen Osten, Zölle und steigende Arbeitslosigkeit. Erhöhte Rohstoffpreise setzen die US-Wirtschaft, insbesondere die Verbraucher, unter Druck. Auch die Wirtschaft im Euroraum und in Japan wird aufgrund höherer Rohstoffpreise voraussichtlich schwächer ausfallen, könnte aber von fiskalischen Anreizen profitieren.

Das Wachstum in China dürfte unter 5 % bleiben, während das britische Wachstum flach oder leicht gedämpft erwartet wird. Schwellenländer, insbesondere in Asien, dürften von KI-bezogenen Investitionen, einem schwächeren US-Dollar und regionaler Dynamik profitieren. Ölfördernde Schwellenländer dürften von höheren Energiepreisen profitieren. Die US-Notenbank und die meisten anderen entwickelten Zentralbanken werden voraussichtlich aufgrund von Inflationssorgen die Zinsen stabil halten oder die Geldpolitik straffen.

Bei den Investitionsmöglichkeiten im Basisszenario bevorzugt Man Group entwickelte Märkte außerhalb der USA, insbesondere den Euroraum, Japan und ausgewählte Schwellenländer. KI-Investitionen dürften asiatische Aktien ankurbeln, während Rohstoffpreise lateinamerikanische Aktien zugutekommen könnten. Britische Aktien könnten aufgrund niedriger Bewertungen und hoher Dividenden ebenfalls gut abschneiden. Bei festverzinslichen Wertpapieren bevorzugt das Unternehmen europäische Anleihen und kurzfristige Instrumente. An den Devisenmärkten werden der japanische Yen und der Euro voraussichtlich gegenüber dem US-Dollar aufwerten.

In einem Abwärtsszenario mit Stagflation und anhaltend hoher Inflation empfiehlt Man Group die Konzentration auf defensive Aktiensektoren, inflationsgeschützte Wertpapiere und bestimmte als sichere Häfen wahrgenommene Währungen wie den Schweizer Franken und den japanischen Yen. Gold wird in diesem Umfeld als sicherer Hafen betrachtet.

Originalquelle: man.com