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Man Group: Zentralbanken als Treiber für Trendfolge-Strategien

Man Group PLC stellt fest, dass veränderte Erwartungen an die Geldpolitik der Zentralbanken die Performance von Trendfolge-Strategien 2024 maßgeblich beeinflusst haben. Die Volatilität am Anleihenmarkt ist ein Schlüsselfaktor.

16. Juli 2026
Man Group: Zentralbanken als Treiber für Trendfolge-Strategien

Der Vermögensverwalter Man Group PLC hat analysiert, dass sich entwickelnde Erwartungen hinsichtlich der Geldpolitik der Zentralbanken die Performance von Trendfolge-Strategien im Jahr 2024 maßgeblich beeinflusst haben. Die Analyse des Unternehmens hebt erhebliche Schwankungen an den Anleihenmärkten hervor, die diese sich ändernden Wahrnehmungen widerspiegeln.

Der Barclay BTOP50-Index, der Trendfolge-Manager abbildet, verzeichnete bis Ende Oktober eine moderate Rendite von 1,9 % im Jahresverlauf. Während das erste Quartal starke Erträge brachte, war die Performance im zweiten und dritten Quartal sowie im Oktober verhalten. Man Group führt dies teilweise auf häufige Änderungen in der Größe und Richtung von Trendfolge-Positionen im Anleihensektor zurück.

Laut der Analyse wechselten Trendfolge-Strategien Anfang 2024 zu Short-Positionen bei Anleihen, da die Märkte mehrere Zinssenkungen einpreisten. Als die Erwartungen an Zinssenkungen im Sommer nachließen, gingen die Strategien auf Long-Positionen über, nur um im vierten Quartal wieder auf Short-Positionen zurückzukehren. Solche häufigen Übergänge sind nachteilig für die Performance von Trendfolge-Ansätzen, und Anleihen gehörten zu den schwächsten Anlageklassen des Jahres.

Der Bericht unterstreicht, dass die Handlungen der Zentralbanken und deren Interpretation durch die Märkte seit 2022 für die Strategieformulierung von größter Bedeutung geworden sind. Steigende Inflation und aggressivere Reaktionen der Zentralbanken haben die Sensibilität der Märkte gegenüber Veröffentlichungen von Wirtschaftsdaten erhöht. Während die japanische Politik kurzfristig Marktbewegungen verursachen kann, schlägt Man Group vor, dass sich Investoren eher auf politische Implikationen als ausschließlich auf politische Ereignisse für breitere Markttrends konzentrieren sollten.

Originalquelle: man.com