Man Group sieht Potenzial für Wandelanleihen-Arbitrage in volatilen Märkten
Man Group PLC prüft Strategien im Bereich der Arbitrage mit Wandelanleihen. Das Unternehmen glaubt, dass diese Strategie von steigender Marktvolatilität und makroökonomischer Unsicherheit profitieren kann.

London – Die Investmentgesellschaft Man Group PLC beleuchtet die potenzielle Renaissance von Arbitragestrategien mit Wandelanleihen. Das Unternehmen ist der Ansicht, dass diese Strategien gut positioniert sind, um von der aktuellen Marktvolatilität und makroökonomischen Unsicherheit zu profitieren.
Man Group räumt ein, dass die Arbitrage mit Wandelanleihen in der Finanzkrise 2008 erhebliche Rückgänge verzeichnete, was zu einem Rückgang der verwalteten Vermögen und zur Schließung einiger Fonds führte. Die nachfolgende Periode unterdrückter Volatilität erschwerte ebenfalls die Nachbildung früherer Anlageergebnisse.
Das Unternehmen argumentiert jedoch, dass solche Strategien eine erneute Betrachtung verdienen. Zunehmende makroökonomische Unsicherheiten, angetrieben durch Handelskonflikte und negative Renditen, könnten eine neue Ära höherer Volatilität einläuten. Dieses Umfeld könnte sich als vorteilhaft für die Arbitrage mit Wandelanleihen erweisen.
Obwohl die Grundprinzipien unverändert bleiben, hat sich der Markt für Wandelanleihen selbst im vergangenen Jahrzehnt erheblich weiterentwickelt. Man Group stellt fest, dass der Hebel bei diesen Strategien seit 2008 erheblich reduziert wurde, was die Positionen schlanker und weniger anfällig für extreme Entschuldungsereignisse macht. Veränderungen bei der Primäremission und den Merkmalen von Wandelanleihen bieten ebenfalls neue Möglichkeiten.