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Man Group: Strategische Währungsabsicherungskosten können höher sein als angenommen

Man Group PLC analysiert, wie traditionelle Ansätze zur Währungsabsicherung unter den aktuellen Marktbedingungen möglicherweise unzureichend sind und hebt die Bedeutung versteckter Kosten hervor.

28. September 2026
Man Group: Strategische Währungsabsicherungskosten können höher sein als angenommen

Die Investmentgesellschaft Man Group PLC hat eine Analyse veröffentlicht, die gängige Strategien zur Absicherung von Fremdwährungsrisiken (FX) in Frage stellt. Das Unternehmen weist darauf hin, dass herkömmliche Methoden, wie die Minimierung der Portfoliovarianz nach dem 1+β-Modell, in sich wandelnden Marktbedingungen möglicherweise nicht die erwartete Leistung erbringen.

Die Analyse zeigt, dass viele Investoren davon ausgehen, dass die Währungsabsicherung kosteneffizient ist und Terminkurse zukünftige Währungsbewegungen genau vorhersagen. Die Forschung von Man Group deutet jedoch darauf hin, dass diese Annahme nicht immer zutrifft. Die tatsächlichen Kosten der Absicherung können erheblich sein und je nach Marktzyklen und Volatilität unerwartet schwanken.

Man Group betont, dass steigende Zinssätze und Marktunsicherheiten traditionelle Risikomanagementparadigmen verändert haben. Die jüngste Volatilität an den Devisenmärkten hat bisher zuverlässige Strategien gestört. Das Unternehmen stellt fest, dass die Absicherungskosten in Phasen von Marktstress erheblich steigen können, da die Liquidität von Derivaten zurückgeht und die Risikoprämien steigen.

Das Unternehmen empfiehlt, dass Investoren eine umfassendere und häufiger überprüfte Bewertung ihrer Währungsabsicherungsstrategien durchführen. Diese Bewertung sollte alle Absicherungskosten und -vorteile dynamisch berücksichtigen und über rein theoretische Modelle hinausgehen, um potenzielle Verluste durch unberücksichtigte Ausgaben zu vermeiden.

Originalquelle: man.com