Fertigungs-Startup Zetwerk strebt Börsengang über 2,6 Mrd. Euro an
Das indische B2B-Fertigungs-Startup Zetwerk hat seine aktualisierte Entwurfsmitteilung (UDRHP) bei der SEBI eingereicht. Das Unternehmen plant eine Emission, die neue Aktien im Wert von 2,6 Mrd. Euro sowie ein Verkaufsangebot umfasst.

Das indische B2B-Fertigungs-Startup Zetwerk hat seine aktualisierte Entwurfsmitteilung für einen Börsengang (UDRHP) bei der indischen Wertpapier- und Börsenaufsichtsbehörde (SEBI) eingereicht. Das Unternehmen strebt eine Bewertung von rund 2,6 Milliarden Euro (₹2,600 Cr) für seine öffentliche Emission an.
Laut UDRHP wird die Emission aus einer Neuemission von Aktien im Wert von 2,6 Milliarden Euro (₹2,600 Cr) sowie einem Verkaufsangebot (OFS) von bis zu 9,6 Millionen Aktien bestehen. Im Rahmen des OFS werden frühe Investoren, darunter Peak XV Partners und Lightspeed Venture Partners, Anteile verkaufen. Auch die Gründer des Unternehmens, Amrit Acharya und Srinath Ramakkrushnan, werden Aktien veräußern.
Der Großteil der Erlöse aus der Neuemission, etwa 1,8 Milliarden Euro (₹1,800 Cr), ist für die Rückzahlung oder Vorauszahlung bestimmter Kredite vorgesehen. Ein Teil der Mittel soll zudem für strategische Akquisitionen und allgemeine Unternehmenszwecke verwendet werden.
Gegründet im Jahr 2018, betreibt Zetwerk eine umfassende Fertigungsplattform für Sektoren wie Industriekomponenten, Elektronik und Ausrüstung für erneuerbare Energien. Zum März 2026 verfügte das Unternehmen über mehr als 26 Produktionsstätten in Indien, den USA, Deutschland und Spanien. Im Geschäftsjahr bis März 2026 stieg der Umsatz von Zetwerk um über 40 % auf 15,9 Milliarden Euro (₹15,913.3 Cr), während sich der Nettoverlust auf 1,6 Milliarden Euro (₹1,606.1 Cr) erhöhte.