Manulife schließt Rückversicherungsgeschäft für Langzeitpflege mit Munich Re ab
Manulife Financial Corporation hat eine Transaktion zur Rückversicherung von Langzeitpflegeversicherungen mit Munich Re Life US abgeschlossen. Das Geschäft umfasst Reserven in Höhe von 3,2 Milliarden US-Dollar und verlagert einen erheblichen Teil des Langzeitpflegerisikos des Unternehmens.

Toronto, Kanada – Manulife Financial Corporation gab am 1. Oktober 2026 den Abschluss einer zuvor angekündigten Transaktion bekannt. Bei dieser Transaktion werden biometrische Risiken aus einem Bestand von Langzeitpflegeversicherungen mit Reserven von 3,2 Milliarden kanadischen Dollar an die Munich American Reassurance Company, eine Tochtergesellschaft der Munich Re Group, rückversichert.
Die Transaktion, die erstmals am 5. August 2026 angekündigt wurde, konzentriert sich speziell auf die biometrischen Risiken, die mit einem Portfolio von Langzeitpflegeversicherungen verbunden sind. Manulife, das in Kanada und Asien als Manulife und hauptsächlich in den Vereinigten Staaten als John Hancock firmiert, zielt darauf ab, seine Risikoposition zu steuern und Kapital freizusetzen.
Munich Re Life US ist ein wichtiger Akteur auf dem Rückversicherungsmarkt, bekannt für seine Expertise in der Lebens- und Invaliditätsrückversicherung. Das Unternehmen bietet erhebliche Rückversicherungskapazitäten und Risikokompetenz. Mit dieser Vereinbarung übernimmt Munich Re Life US die Verantwortung für einen signifikanten Teil des Langzeitpflegerisikos, das zuvor von Manulife gehalten wurde.
Manulife ist ein internationaler Finanzdienstleister mit Hauptsitz in Toronto. Das Unternehmen bietet eine breite Palette von Finanzberatungs-, Versicherungs- und Gesundheitslösungen für über 37 Millionen Kunden in 25 Märkten an. Diese Rückversicherungsvereinbarung ist Teil der fortlaufenden Strategie von Manulife zur Optimierung seines Risikoprofils und zur Stärkung seiner Kapitalausstattung.