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Technologie

Marketer sehen Lücke zwischen Ziel und Fähigkeit bei einheitlicher Messung

Ein neuer Bericht von Winterberry Group zeigt, dass Marketer zwar einheitliche Marketingmessungen priorisieren, aber nur wenige diese effektiv umsetzen können und externe Unterstützung benötigen.

30. September 2026
Marketer sehen Lücke zwischen Ziel und Fähigkeit bei einheitlicher Messung

Eine erhebliche Lücke besteht zwischen den Zielen von Unternehmensmarketern und ihrer tatsächlichen Fähigkeit, Werbeausgaben kanalübergreifend zu optimieren. Winterberry Group veröffentlichte "The State of Unified Marketing Measurement", einen Bericht, der untersucht, wie Unternehmen Ausgaben in einer zunehmend fragmentierten Medienlandschaft messen, zuordnen und optimieren.

Die Ergebnisse zeigen, dass 83 Prozent der Befragten einheitliche Marketingmessungen (UMM) als eine führende Priorität einstufen. UMM integriert Marketing-Mix-Modellierung, Geo-basierte Inkrementalitätstests und inkrementell angepasste Attribuierung. Nur 9 Prozent der Unternehmensmarketer geben jedoch an, dies derzeit "extrem gut" umsetzen zu können.

Gleichzeitig bewegen sich Marken weg von einfacheren Attributionsmodellen. 71 Prozent nutzen Marketing-Mix-Modellierung, 62 Prozent datengesteuerte Attribuierung und 52 Prozent Inkrementalitätstests. Die Hauptaufgabe besteht darin, diese unterschiedlichen Messansätze zu einer kohärenten Leistungsvisualisierung über alle Kanäle hinweg zu verbinden.

"Die Chance besteht nun darin, von der Messung einzelner Kanäle zur Optimierung der Zusammenarbeit dieser Kanäle als Teil eines nahtlosen Mediamixes überzugehen", sagte Jonathan Margulies, Managing Partner bei Winterberry Group. "Diese Verlagerung von besserer Messung zu besserer Optimierung ist es, worauf wir erwarten, dass Marken in den kommenden Jahren den Großteil ihrer Investitionen und Anstrengungen konzentrieren werden."

Die Forschung befragte 121 Unternehmensmarketer. Sie hebt hervor, dass künstliche Intelligenz zwar in Messabläufe integriert wird, aber hauptsächlich zur Ergänzung menschlicher Expertise dient und diese nicht ersetzt. Drittanbieterunterstützung wird ebenfalls als entscheidend für die Interpretation von Ergebnissen und die Formulierung von Empfehlungen angesehen.

Originalquelle: prnewswire.com