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Verbraucher

MARTINI Erklärt die Geschichte des Wermuts

Wermut, der laut EU-Richtlinien zu mindestens 75 % aus Wein bestehen muss und mit Botanicals verfeinert wird, leitet seinen Namen vom deutschen Wort "Wermut" ab.

13. Juni 2026
MARTINI Erklärt die Geschichte des Wermuts

Die EU-Verordnung definiert Wermut als ein Getränk, das zu mindestens 75 % aus Wein besteht, mit Zucker versetzt, verstärkt und mit destillierten oder infundierten Botanicals aromatisiert wird, wobei die Verwendung von Pflanzen wie Artemisia (Wermutkraut) vorgeschrieben ist. Der Name "Wermut" leitet sich vom deutschen Wort für das Kraut ab.

Die Praxis, Wein zu aromatisieren, reicht bis in die Antike zurück. Schon die alten Griechen und Römer verbesserten den Geschmack ihres Weins durch die Zugabe von Kräutern und Harzen. Nach dem Untergang des Römischen Reiches gerieten diese Techniken im Westen weitgehend in Vergessenheit, überlebten aber im Osten.

In Italien wurden die Wein- und Aromatisierungstechniken ab dem 12. Jahrhundert wiederentdeckt. Ab dem 15. Jahrhundert verbreitete sich die Tradition der aromatisierten Weine durch gedruckte Bücher. Die Verwendung von Artemisia blieb ein wesentlicher Bestandteil, was zur Entstehung des Begriffs "Wermouth" führte.

Ende des 18. Jahrhunderts gelangte der "Wermouth" nach Turin und wurde dort populär, was zur Entwicklung des "Wermut von Turin" führte. Mitte des 19. Jahrhunderts wurde die Produktion industrialisiert, und Turin entwickelte sich zu einem Zentrum der "Aperitivo"-Kultur. In diesem Umfeld gründeten Alessandro Martini, Teofilo Sola und Luigi Rossi 1863 die Marke MARTINI. Seit 1865 hat das Unternehmen über 500 Auszeichnungen erhalten.

Originalquelle: martini.com