Martini zeichnet die Geschichte des Wermuts nach
Martini hat Inhalte veröffentlicht, die die historischen Ursprünge des Wermuts und seine Entwicklung zum modernen Aperitif nachzeichnen.

MARTINI hat Materialien veröffentlicht, die die vielschichtige Geschichte des Wermuts, eines klassischen Aperitifs, nachzeichnen. Die Veröffentlichung beschreibt die Entwicklung des Getränks von antiken aufgespriterten Weinen bis zu seinem heutigen Status als Aperitif.
Das nach aktuellen EU-Vorschriften definierte Wermutgetränk besteht zu mindestens 75 Prozent aus Wein, dem Zucker zugesetzt und der mit pflanzlichen Stoffen aromatisiert wird, darunter zwingend Arten der Gattung Artemisia. Der Name "Wermut" leitet sich vom deutschen Wort "Wermutkraut" ab, das auf Artemisia absinthium verweist.
Laut Martini entstand der moderne Wermut im späten 18. Jahrhundert in Turin, Italien. Aufbauend auf Jahrtausenden der Weinkultur ist dieses verfeinerte Getränk zum Synonym für den italienischen "Aperitivo" geworden. Das Unternehmen merkt an, dass die alten Römer üblicherweise Weine konsumierten, die sie mit Kräutern und Bitterstoffen zur Appetitanregung versetzten. Diese Praktiken gerieten jedoch nach dem Fall des Römischen Reiches in Westeuropa weitgehend in Vergessenheit.
Methode zur Aromatisierung von Weinen wurden im 12. Jahrhundert wieder eingeführt, begünstigt durch Italiens Lage als Verbindung zwischen Ost und West. Die Erfindung des Buchdrucks im 15. Jahrhundert trug weiter zur Verbreitung dieses Wissens bei. Ende des 18. Jahrhunderts gelangte "Wermouthwein", aromatisiert mit Artemisia absinthium, nach Turin, was zur Entstehung des "Wermut aus Turin" führte. Anfang des 19. Jahrhunderts wurde die Produktion industriell skaliert, und das Getränk wurde in den aufstrebenden Cafés der Stadt zu einem beliebten "Aperitivo".
Die Marke MARTINI wurde 1863 in Turin von Alessandro Martini, Teofilo Sola und Luigi Rossi gegründet. Das Unternehmen hat seitdem maßgeblich zur weltweiten Popularisierung des Wermuts als Schlüsselkomponente der italienischen Trinkkultur beigetragen.