Massivholzbauweise für Kunstgalerie und Weinbar im Silicon Valley
Das Edes Building in Morgan Hill, Silicon Valley, ist ein zweistöckiges gemischt genutztes Gebäude mit Kunstgalerie und Weinbar, das Massivholzbauweise für seine Ästhetik und Nachhaltigkeit einsetzt. Dieser Baustoff ermöglicht auch eine effizientere Bauzeit.

Das Edes Building, ein neues zweistöckiges gemischt genutztes Bauprojekt in Morgan Hill im Silicon Valley, setzt auf Massivholzbauweise für seine Konstruktion. Das Gebäude wird eine Kunstgalerie und eine Weinbar beherbergen. Kreuzlagenholz (CLT) sowie Brettschichtholzbalken und -säulen wurden für die 6.800 Quadratfuß große Struktur spezifiziert. Diese Materialwahl wurde durch die ästhetische Anziehungskraft des Holzes, seine biophilen Eigenschaften und einen deutlich reduzierten CO2-Fußabdruck im Vergleich zu Beton und Stahl bestimmt.
Laut KTGY, dem Architekten des Projekts, hat die Verwendung von Massivholz auch den Bauzeitplan beschleunigt. Der Prozess von der Platzierung des ersten Ständers und der ersten Balken bis zur Fertigstellung des CLT-Daches dauerte nur einen Monat, was die Effizienz dieser Baumethode unterstreicht. Das Design des Gebäudes zielt darauf ab, sich nahtlos in die Innenstadt einzufügen und gleichzeitig als skulpturales Element zu fungieren, das von der lokalen Landschaft inspiriert ist.
Das Edes Building soll eine wichtige Kreuzung ergänzen, die Kontinuität zu einer Fußgängerpromenade schaffen und den Maßstab zwischen benachbarten Gebäuden vermitteln. Die Inneneinrichtung wird eine Weinbar und ein Café mit modernem, funktionellem Design umfassen, ergänzt durch rotierende Galeriebereiche mit kundenspezifischen Display-Einheiten. Große Fenster und Glasflächen sind integriert, um den Innenraum visuell mit der Umgebung zu verbinden.
Das Projekt, dessen Spatenstich im September 2022 stattfand, ist nach dem historischen Edes Grocery Store benannt, der in den 1920er Jahren an diesem Standort ansässig war. Die Galerie wird Kunst aus der Bay Area und darüber hinaus präsentieren, mit einer voraussichtlichen Fertigstellung im ersten Quartal 2024.