Massachusetts: TPS-Berechtigte verklagen Trump-Regierung wegen Arbeitserlaubnissen
Eine Gruppe von Personen mit Temporärem Schutzstatus (TPS) in Massachusetts hat die US-Einwanderungsbehörde und das Ministerium für Innere Sicherheit verklagt. Verzögerungen und neue Vorschriften bedrohen Tausende mit dem Verlust ihrer Arbeitserlaubnis.

Eine Koalition von Personen mit Temporärem Schutzstatus (TPS) in Massachusetts hat Klage gegen die U.S. Citizenship and Immigration Services (USCIS) und das Department of Homeland Security eingereicht. Die Klage richtet sich gegen neue Vorschriften und Gebühren, die in Verbindung mit Bearbeitungsverzögerungen dazu führen könnten, dass Tausende von TPS-Berechtigten ihre Arbeitserlaubnis verlieren.
Das Hauptproblem ist, dass die Arbeitserlaubnisse für Personen aus El Salvador, Sudan und der Ukraine am 22. Juli auslaufen, obwohl ihr TPS-Status selbst erst später ungültig wird. Neue Bestimmungen verbieten es Personen mit laufenden Verlängerungsanträgen zu arbeiten, was eine kritische Lücke in der Arbeitserlaubnis für diejenigen schafft, die auf ihre erneuerten Genehmigungen warten.
Diese Situation betrifft schätzungsweise 45.000 TPS-Berechtigte in Massachusetts, von denen viele in wichtigen Sektoren wie dem Gesundheitswesen und dem Baugewerbe tätig sind. Die Kläger argumentieren, dass diese Personen aufgrund bürokratischer Verzögerungen und restriktiver neuer Richtlinien erheblichen Härten und möglichen Arbeitsplatzverlusten ausgesetzt sind.
Ein Sprecher der USCIS bezeichnete die Klage als eine "unbegründete Klage", die darauf abzielt, die Einwanderungspolitik zu untergraben. Die Kläger argumentieren, dass die Maßnahmen der Regierung eine unmögliche Situation für TPS-Berechtigte schaffen, die auf ihre Arbeitsplätze angewiesen sind, um ihre Familien zu ernähren und zur Wirtschaft beizutragen.