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Fertigung

material.one digitalisiert Bemusterung für Volkswagen-Lieferanten

material.one AG hat eine digitale Bemusterungsplattform für Lieferanten des Volkswagen-Konzerns eingeführt. Die Lösung soll den Freigabeprozess für Automobilkomponenten vereinfachen.

14. Juni 2026
material.one digitalisiert Bemusterung für Volkswagen-Lieferanten

Das deutsche Technologieunternehmen material.one AG hat eine digitale Bemusterungsplattform speziell für Lieferanten des Volkswagen-Konzerns gestartet. Diese neue Lösung zielt darauf ab, den komplexen Produktfreigabeprozess zu optimieren und die Zusammenarbeit innerhalb der Automobilzulieferkette zu verbessern.

Im Fertigungsprozess der Automobilindustrie des Volkswagen-Konzerns müssen Lieferanten für jede Komponente einen strengen Bemusterungsprozess durchlaufen, bevor diese in einem Fahrzeug verbaut werden kann. Historisch gesehen war dieser Prozess fragmentiert und erforderte die Beteiligung mehrerer Interessengruppen: des Volkswagen-Konzerns, von Tier 1-Lieferanten, Unterlieferanten, Prüflaboren und internen Abteilungen. Die Abhängigkeit von verschiedenen Systemen, Dokumenten und E-Mails führte oft zu Ineffizienzen und Verzögerungen bei der Informationsbeschaffung und Koordination.

Die material.one-Plattform bietet eine zentralisierte digitale Lösung zur Verwaltung von Anforderungen, Prüfplänen, Materialinformationen, Ergebnissen und Freigabedaten. Sie ermöglicht es verschiedenen Stakeholdern, direkt auf der Plattform zu interagieren, wodurch der Bedarf an manueller Datenerfassung und wiederholter Datenverarbeitung reduziert wird. Die Plattform erleichtert auch die Zusammenarbeit mit externen Prüflaboren und Subunternehmern, die digitale Prüfpläne erhalten und ihre Ergebnisse direkt in das System eingeben können.

Das Unternehmen betont, dass dieser digitale Ansatz die Sicherheit und Rückverfolgbarkeit des Informationsaustauschs verbessert. Alle Beteiligten erhalten rollenspezifische Informationen direkt innerhalb des Prozesses, was die Dokumentation und Freigabe vereinfacht. Dies entspricht den modernen Anforderungen der Automobilindustrie für Produktionsprozess- und Produktfreigaben. Die seit Juni betriebene Plattform soll ineffiziente manuelle Arbeitsabläufe beschleunigen und die Koordinationskosten für Lieferanten senken.

Originalquelle: material.one