Materna und ITZBund starten Pilotprojekt für KI-gestützte Softwareentwicklung
Der ITZBund testet in Zusammenarbeit mit Materna und NVIDIA den Einsatz von generativer KI zur Beschleunigung von Softwareentwicklungsprozessen in einer sicheren Umgebung.
Das Informationstechnikzentrum Bund (ITZBund) beginnt ein Pilotprojekt zur Einbindung generativer künstlicher Intelligenz in die behördliche Softwareentwicklung. Unterstützt durch den IT-Dienstleister Materna und den Hardware-Spezialisten NVIDIA soll die Maßnahme den Fachkräftemangel abmildern, indem manuelle Tätigkeiten wie Code-Erstellung und Fehlersuche automatisiert werden.
Die technische Grundlage bildet das ITZBund-eigene KI-Portal „KIPITZ“. Im Gegensatz zu kommerziellen Cloud-Diensten verbleiben die Daten und Prozesse innerhalb der souveränen IT-Umgebung des Bundes, um hohe Sicherheits- und Datenschutzanforderungen zu erfüllen. Die Rechenleistung wird dabei durch NVIDIA-Hardware in den Rechenzentren der Bundesverwaltung bereitgestellt.
Nach einem bereits abgeschlossenen Machbarkeitsnachweis geht das Vorhaben nun in die Erprobung unter realen Bedingungen. Entwickler sollen durch die KI-Integration in ihrem Arbeitsalltag entlastet werden, um Kapazitäten für komplexere Programmieraufgaben zu schaffen.
Das Pilotprojekt markiert einen weiteren Schritt in der seit Anfang 2025 bestehenden strategischen Partnerschaft zwischen Materna und NVIDIA. Beide Unternehmen planen, gemeinsam skalierbare KI-Lösungen für die öffentliche Verwaltung und kritische Infrastrukturen zu entwickeln.