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Technologie

Materna eröffnet Standort in Koblenz für Verteidigung und digitale Souveränität

Das IT-Unternehmen Materna baut seine Präsenz in Koblenz aus, um Projekte für Bundeswehr und öffentliche Verwaltung vor Ort zu unterstützen.

1. November 2026

Die Materna Information & Communications SE hat am 18. Mai 2026 einen neuen Standort in Koblenz eröffnet. Ziel der Expansion ist die engere Zusammenarbeit mit dem Verteidigungssektor und öffentlichen Institutionen, um komplexe Digitalisierungsvorhaben schneller und direkter umzusetzen.

Am neuen Standort werden zunächst 23 Mitarbeiter Lösungen für sicherheitsrelevante Bereiche entwickeln und betreiben. Dazu zählen Systeme zur Erstellung von Lagebildern aus verteilten Datenquellen, sichere Kommunikationskanäle sowie digitale Werkzeuge für Führungs- und Logistikprozesse. Die Standortwahl fiel bewusst auf Koblenz, um durch die räumliche Nähe zu zentralen Einrichtungen der Bundeswehr und der Verwaltung kurze Kommunikationswege zu gewährleisten.

CEO Michael Hagedorn betonte, dass digitale Kapazitäten angesichts der aktuellen sicherheitspolitischen Lage eine staatliche Kernkompetenz darstellen. Materna investiere gezielt in diese Bereiche, um auch unter hoher Belastung funktionierende digitale Architekturen bereitzustellen.

Die Leitung der Aktivitäten am Standort übernimmt Ulrich Bötzel, Senior Vice President Defence. Im Fokus steht die Entwicklung resilienter Lösungen, die auch in Krisensituationen stabil bleiben. Mit der Eröffnung setzt die Materna-Gruppe, die 2025 einen vorläufigen Umsatz von 795 Millionen Euro verzeichnete, ihren Kurs der spezialisierten Projektumsetzung fort.

Originalquelle: materna.de