Materna entwickelt KI-Assistenten für Bundesverwaltung
Der IT-Dienstleister Materna hat einen Rahmenvertrag über vier Jahre zur Entwicklung KI-gestützter Chatbots für die Bundesverwaltung abgeschlossen. Die "Bundesbots" sollen die Informationsbereitstellung und Servicezugänge für Behörden und Bürger verbessern.

Die Materna-Gruppe hat einen vierjährigen Rahmenvertrag für die Entwicklung von KI-gestützten Chatbots für die deutsche Bundesverwaltung geschlossen. Gemeinsam mit den Partnern Ubitec und PwC wird Materna die Basiskomponente "Chatbots für die Bundesverwaltung" umsetzen, ein Projekt im Rahmen der Dienstekonsolidierung Bund.
Die sogenannten "Bundesbots" sollen als digitale Assistenten fungieren, um den Zugang zu Informationen und Leistungen der Bundesverwaltung zu erleichtern. Sie können als FAQ-Bots, Voicebots oder Formularbots konzipiert werden und nutzen künstliche Intelligenz, um Anfragen automatisiert und präzise zu beantworten sowie Anträge entgegenzunehmen.
Das Informationstechnikzentrum Bund (ITZBund) wird den Chatbot-Dienst als technische und organisatorische Grundlage betreiben. Materna ist für die Umsetzung der einzelnen Bots gemäß spezifischer Anforderungen der abrufberechtigten Organisationen zuständig. Dies umfasst die Berücksichtigung von Vorgaben zu Barrierefreiheit, IT-Sicherheit und Datenschutz.
"Der Rahmenvertrag unterstreicht die Bedeutung von KI-Lösungen in einer modernen Verwaltungslandschaft", sagte Michael Hagedorn, CEO der Materna-Gruppe. Materna bringt dabei seine Erfahrung in der Umsetzung von IT-Projekten für die öffentliche Hand ein, einschließlich früherer Projekte mit Bundeskomponenten für Formular-Management und Content-Management-Systeme.