Materna erhält Zuschlag für Berliner E-Akte
Die Materna-Gruppe hat den Auftrag zur Einführung der digitalen Akte (E-Akte) für das Land Berlin erhalten. Das Projekt umfasst rund 70.000 Arbeitsplätze.

Dortmund – Der IT-Dienstleister Materna hat im Rahmen einer EU-weiten Ausschreibung den Zuschlag für die Einführung der digitalen Akte (E-Akte) im Land Berlin erhalten. Als Generalunternehmer wird Materna gemeinsam mit Partnern den zentralen IKT-Basisdienst „Digitale Akte Berlin“ für die Berliner Behörden umsetzen.
Das Projekt dient der Digitalisierung der Berliner Verwaltung und bringt die Einführung einer elektronischen Aktenführung im Einklang mit dem E-Government-Gesetz voran. Nach einer beginnenden Pilotphase sollen bis 2025 schrittweise rund 70.000 PC-Arbeitsplätze in der Berliner Verwaltung mit der E-Akte ausgestattet werden.
Materna wird zusammen mit Partnern wie Ceyoniq Technology GmbH und Computacenter AG & Co oHG für die Konzeption, Implementierung, Schulung und den Systemservice verantwortlich sein. Die E-Akte-Lösung basiert auf der Software „nscale eGov“ von Ceyoniq, die bereits in anderen Bundesländern im Einsatz ist.
Der technische Betrieb des Systems wird vom IT-Dienstleistungszentrum Berlin (ITDZ) übernommen. Die Materna-Gruppe ist ein international tätiger IT-Dienstleister, der umfassende Digitalisierungsleistungen für Unternehmen und die öffentliche Verwaltung anbietet.