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Technologie

Mathematiker fordern Beweise für OpenAIs Datenherkunft

Ein zweiter Mathematiker wirft OpenAI unethisches Verhalten und mangelnde Transparenz bezüglich seiner Trainingsdaten vor. Zuvor gab es bereits einen Streit darüber, ob das Unternehmen unveröffentlichte Forschung genutzt hat.

10. September 2026
Mathematiker fordern Beweise für OpenAIs Datenherkunft

Der Mathematiker Andreas Thom hat Bedenken geäußert, dass Interaktionen, die er und seine Kollegen mit dem ChatGPT-Chatbot hatten, zu den jüngsten mathematischen Entdeckungen von OpenAI beigetragen haben könnten. Thom wirft dem KI-Unternehmen unethisches und "unehrliches" Verhalten vor und fordert Transparenz über die Herkunft seiner Trainingsdaten.

Diese Anschuldigungen kommen kurz nach einer weiteren Kontroverse, die in Frage stellte, ob die Modelle von OpenAI von unveröffentlichter Arbeit anderer Forscher profitiert haben. Die wachsende Überprüfung unterstreicht breitere Bedenken in der wissenschaftlichen Gemeinschaft hinsichtlich der ethischen Beschaffung und Nutzung von Daten für das Training fortschrittlicher KI-Systeme.

Mathematiker fordern OpenAI auf, konkrete Beweise dafür zu liefern, dass ihre oder die unveröffentlichte Arbeit anderer Forscher nicht zum Training seiner Modelle verwendet wurde. Kritiker argumentieren, dass mangelnde Transparenz über die Herkunft der Daten das Vertrauen in die Operationen und Entdeckungen des KI-Unternehmens untergräbt.

OpenAI hat noch keine detaillierte Antwort auf Thoms spezifische Vorwürfe gegeben. CEO Sam Altman hat zuvor die Praktiken des Unternehmens verteidigt, aber die Forderung nach überprüfbaren Beweisen für ethische Datengewinnung und -nutzung bleibt bestehen.

Originalquelle: theverge.com