McDonald’s führt neue Spar-Menüs ein
Nach einem Rückgang der Besucherzahlen in den USA plant McDonald’s für das nächste Jahr die Einführung neuer, preisorientierter Menü-Optionen.

McDonald’s bereitet die Einführung neuer, preisgünstiger Menüpakete für Anfang kommenden Jahres vor, um die rückläufige Kundenfrequenz in den USA zu kompensieren. Der Konzern testet derzeit verschiedene Bundle-Modelle an 1 900 Standorten. Viele Franchise-Partner haben jedoch bereits eigenständig Preisaktionen gestartet, um den Druck durch gestiegene Lebenshaltungskosten abzufedern, die viele Konsumenten vom Fast-Food-Besuch abhalten.
Im dritten Quartal verzeichnete McDonald’s in den USA einen Rückgang der flächenbereinigten Umsätze um 0,2 Prozent, der erste negative Wert seit Anfang 2025. Branchenweit sanken die Besucherzahlen im US-Fast-Food-Sektor um 2,6 Prozent. CEO Chris Kempczinski räumte ein, dass frühere Bemühungen zur Preisgestaltung bei einkommensschwächeren Kunden nicht ausreichten und das Unternehmen nun ein klareres Einstiegssegment benötige.
Die Umsetzung einheitlicher Preisstrategien gestaltet sich für das Unternehmen schwierig, da 95 Prozent der US-Restaurants von Franchise-Nehmern geführt werden. Die Kette steht unter Zugzwang, da Konkurrenten wie Taco Bell verstärkt mit Niedrigpreisangeboten um dieselbe Kundschaft werben.
Auf globaler Ebene stiegen die flächenbereinigten Umsätze um 1,3 Prozent, gestützt durch Zuwächse in Deutschland und Australien. Der Gesamtumsatz des Konzerns lag bei 7,16 Milliarden US-Dollar, während der Nettogewinn um 9 Prozent auf 2,49 Milliarden US-Dollar kletterte.