MD Anderson und P-Cure entwickeln kompakte Partikeltherapie-Plattform
Das University of Texas MD Anderson Cancer Center und P-Cure arbeiten gemeinsam an einem System für Protonen- und Heliumionentherapie in aufrechter Position.

Das University of Texas MD Anderson Cancer Center und das Unternehmen P-Cure haben eine Partnerschaft zur Entwicklung einer kompakten Partikeltherapie-Plattform geschlossen. Das System ist darauf ausgelegt, sowohl Protonen als auch Heliumionen von einer einzigen Quelle aus zu verabreichen, während der Patient aufrecht positioniert ist.
Im Zentrum des Projekts steht die klinische Evaluierung der Heliumionentherapie, die bei der Tumorbekämpfung potenziell eine höhere Präzision als die klassische Protonentherapie ermöglichen soll. Durch die kompakte Bauweise des Systems soll der Platzbedarf für derartige Therapieeinrichtungen signifikant reduziert werden.
Die Forschungsarbeit findet in Houston statt, wo die klinischen Abläufe unter Nutzung der Ressourcen des MD Anderson getestet werden. Die Untersuchung soll Aufschluss darüber geben, ob die aufrechte Positionierung in Kombination mit dem dualen Ionenansatz messbare klinische Vorteile bietet.
Das Vorhaben spiegelt einen allgemeinen Trend in der Medizintechnik wider, komplexe Geräte kompakter und effizienter zu gestalten. In der ersten Phase konzentriert sich das Team auf die Datenerhebung und die technische Validierung der kombinierten Therapielösung.