Mecklenburgs Weite lockt mit 'Wildwest'-Flair
Die weiten und ursprünglichen Landschaften Mecklenburg-Vorpommerns ziehen Menschen an, die einen Lebensstil im Stil des Wilden Westens mit Pferden und Viehzucht suchen.

Die offenen und ursprünglichen Landschaften Mecklenburg-Vorpommerns ziehen Menschen an, die einen Lebensstil suchen, der an den Wilden Westen erinnert. Diese Individuen, von denen sich einige Gauchos nennen, widmen ihr Leben der Haltung von Pferden, Schafen und Rindern und finden Gemeinschaft in ländlichen Gebieten und auf weiten Flächen.
Amancio Mendiondo aus Argentinien baut in Wardow eine "Cavalan"-Ranch auf und bietet im Westernstil geführte Ausritte für Touristen an. Die Schäfer Patricia Sachau und Hannes Hoyme sind aus Ostholstein nach Mecklenburg gezogen, auf der Suche nach ausreichend Platz und großen Weideflächen für ihre Herden. Sie finden hier ein Gefühl des "Wilden Westens", das in ihrer Heimat nicht mehr vorhanden ist.
Patricia Sachau und Hannes Hoyme, die zusammen eine Schafherde von 1.600 Tieren bewirtschaften, holen sich Unterstützung von Gaucho Amancio für den Umtrieb. Mathias Schilling, ein "Inselbauer" von der Insel Öhe, züchtet Rinder nahe Hiddensee. Er hat eine erfolgreiche Direktvermarktungsstrategie mit eigenen Restaurants und Hofläden entwickelt.
Karina Vandersee, bekannt als "Cowgirl", betreibt ihre "Comanchen"-Ranch am Rande der Nossentiner Heide. Sie trainiert intensiv für ihre großen Western-Reitshows, die das Leben und die Atmosphäre des Wilden Westens lebendig werden lassen.
Diese Personen stehen für eine Verbindung zur Natur, Unabhängigkeit und eine traditionsreiche Lebensweise, die stark an die amerikanische Pionierzeit erinnert.