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Technologie

Medianama fordert Transparenz von Meta und indischen Behörden

Die indische Tech-Publikation Medianama kritisiert ausbleibende Antworten zu Moderationspraktiken, Zensurvorfällen und Cyberkriminalität.

31. Oktober 2026

Medianama hat eine Übersicht über kritische Fragen veröffentlicht, die im Oktober an Meta sowie staatliche Stellen gerichtet wurden, jedoch weitgehend unbeantwortet blieben. Die Analyse wirft ein Schlaglicht auf die mangelnde Rechenschaftspflicht digitaler Plattformen in Indien.

Ein zentraler Aspekt ist die Verbreitung von Werbung für kinderpornografisches Material auf Instagram und Facebook. Trotz des Einsatzes neuer KI-Instrumente bleibt Meta konkrete Zahlen zu den entfernten Anzeigen schuldig und lässt offen, wie das Unternehmen die gesetzliche Meldepflicht an die indische Polizei erfüllt. Experten bemängeln hier eine Intransparenz, die über bloße technische Filtermechanismen hinausgeht.

Ein weiterer Fokus liegt auf der Sperrung des Nachrichtenportals NoCap durch Behördenanordnung ohne detaillierte Begründung. Der Fall liegt derzeit vor dem High Court von Kerala, da das Medienunternehmen die rechtliche Grundlage für die Einschränkungen anfechtet, die die Haupteinnahmequelle des Portals weitgehend eliminiert haben.

Zudem kritisiert die Publikation den Umgang der Regulierungsbehörden mit KI-gestützten Cyberangriffen auf Finanzdienstleister. Trotz geschätzter Millionenschäden halten sich die Zentralbank und andere Aufsichtsbehörden mit offiziellen Daten und Transparenzvorgaben für betroffene Kunden zurück.

Originalquelle: medianama.com